AK OÖ Aussendung zur Vereinbarkeitsproblematik

AK schlägt Alarm: Berufstätigkeit und Studium sind immer schwerer zu vereinbaren Neueste Daten zeigen: Berufstätige Studierende schaffen es immer seltener, Job und Studium durchzuziehen. Verschärfte Bedingungen während des Studiums – viele An-wesenheitspflichten,  insgesamt eine „Verschulung“ der Bachelor-Studien – zwingen viele berufstätige Studierende bereits in der Anfangsphase des Studiums zum Aufhören. Die Arbeiterkammer fordert ein Gegensteuern sowie eine umfassende Stipendienreform. „Die soeben im Parlament beschlossenen Änderungen sind zu wenig weitrei-chend“, kritisiert AK-Präsident Kalliauer. Schon wenige Stunden haben negative Folgen Das Institut für Höhere Studien (IHS) hat eine Sozialerhebung unter Österreichs Studentinnen und Studenten durchgeführt. Das Ergebnis ist alarmierend: Bereits eine Erwerbstätigkeit von 6 Stunden pro Woche wirkt sich negativ auf das Studium aus. Noch vor 6 Jahren lag dieser Wert bei 10 Stunden pro Woche. „Angesichts der Tatsache, dass mehr als 60 Prozent aller Studierenden nebenbei oder sogar hauptberuflich arbeiten, ist das eine bedenkliche Entwicklung“, warnt AK-Präsident Dr. Johann Kalliauer. „Viele… Weiterlesen …

Elternkarenz & Bildungskarenz, was ist zu beachten?

Für Personen, die ihre Kinder noch vor 1.Jänner 2017 bekommen (haben), gibt es die Möglichkeit direkt an die Elternkarenz eine Bildungskarenz anzuschließen, sofern die grundsätzlichen Voraussetzungen zur Bildungskarenz erfüllt sind. Personen, die ab Jänner 2017 Eltern werden, müssen zwischen Elternkarenz und Bildungskarenz wieder berufstätig sein (über Geringfügigkeit), um einen Anspruch auf die AMS Förderung Bildungskarenz zu haben. Was ist zu beachten, wenn man direkt anschließend an die Elternkarenz in Bildungskarenz geht? Die Voraussetzungen für die Bildungskarenz müssen erfüllt sein Das Weiterbildungsgeld wird grundsätzlich wie das Arbeitslosengeld berechnet (nach Einkommen) Der Arbeitgeber/-in ist rechtzeitig bezüglich Bildungskarenzwunsch zu informieren (es besteht kein Rechtsanspruch), mindestens 3 Monate vorher, besser früher. Das unterschriebene AMS Vereinbarungsformular ist ca. 3 Wochen vor BIKA-Beginn beim AMS abzugeben; Es ist ein Weiterbildungsnachweis während dem gesamten Zeitraum der Bildungskarenz zu erbringen: ohne Kinderbetreuungsmöglichkeiten 16 Wochenstunden, andernfalls 20 Wochenstunden oder 8 ECTS/Semester (Achtung Wochenstunden, nicht Einheiten) Man kann entweder in Elternkarenz… Weiterlesen …

Das bringt die Novelle des Studienförderungsgesetzes

Das bringt die Novelle des Studienförderungsgesetzes

Nur mehr 12 Prozent der Studierenden beziehen konventionelle Studienförderung. Mit der am Mittwoch im Parlament beschlossenen Novelle des Studienförderungsgesetzes, wird an einigen (kleinen) Schrauben gedreht. Manches ändert sich schon im September 2016, anderes erst im September 2017. Anbei eine Aufstellung der wesentlichsten Änderungen: Ab September 2016: Freiwilligenjahr: Die Leistung eines Freiwilligenjahres nach dem Freiwilligengesetz wird studienförderungsrechtlich Präsenz- und Zivildienst gleichgestellt. schädlicher Studienwechsel: Nur die Studienzeit des längsten betriebenen und verspätet – also nach dem dritten Semester – gewechselten Studiums ist für die Wartezeit bis zur Wiedererlangung des Beihilfenanspruches hinkünftig zu berücksichtigen. monatlicher Zuschlag für Über-27-Jährige: Da Studierende über 27 in höherem Ausmaß von finanziellen Schwierigkeiten bedroht sind (etwa aufgrund des Wegfalls verschiedener Begünstigungen wie Mitversicherung bei den Eltern), erhalten Studierende über 27 ab September monatlich einen Zuschlag von 30 Euro. Feststellung der Kinder- bzw. Geschwistereigenschaft: Der Namen der Eltern und Geschwister der/des Studierenden wird hinkünftig nicht mehr durch Vorlegung der Geburtsurkunde(n) nachgewiesen,… Weiterlesen …

Einmal eine Weltreise machen

Einmal eine Weltreise machen

Wer träumt nicht davon einmal in die große, weite Welt zu entfliehen, Länder zu entdecken und Kulturen kennenzulernen? Einfach in den Flieger setzen und ab ins Abenteuer?! Warum eigentlich nicht und warum nicht jetzt in der Studienzeit? Günstige Angebote für Weltreisen gibt es mittlerweile wie Sand am Meer, v.a. STA Travel fällt hier mit diversen Reiseangeboten und speziellen Around-the-world-Ticketsfür Studierende auf. Doch was, wenn man länger auf Weltreise gehen will, als die Ferien andauern? Welche Wege gibt es, um während der Studienzeit einige Wochen/Monate im Ausland zu verbringen? Je nach persönlicher Situation können folgende Optionen interessant sein: Auslandssemester, Austauschprogramme, Beurlaubung vom Arbeitgeber, Bildungskarenz, Sabbatical, Unterbrechung des Studiums. Auslandssemester: Nähere Informationen rund um das Thema Auslandssemester/ Austauschprogramme findet man am besten auf folgenden Homepages: studieren.at Erasmus-Programm EF Sprachreisen  FH OÖ Auslandssemester  AFS Austauschprogramm  AISEC Beurlaubung: Für Berufstätige besteht grundsätzlich auch die Möglichkeit, mit dem/der Arbeitgeber/-in eine Beurlaubung ohne Entgeltanspruch zu vereinbaren. Diese Beurlaubung ist dann sehr individuell auszumachen und abzuklären…. Weiterlesen …

Sozialerhebung: Mehr als ein Viertel der Studierenden sind „SpäteinsteigerInnen“

Sozialerhebung: Mehr als ein Viertel der Studierenden sind „SpäteinsteigerInnen“

Anfang dieser Woche wurden die Ergebnisse der neuen Studierendensozialerhebung präsentiert.  Für die Sozialerhebung wurden im SS 2015 47.000 Studierende online befragt. Was sagen die Ergebnisse zu Vereinbarkeit von Studium und Beruf. Nächste Woche gibt es hier einen ausführlichen Bericht, nachdem die Ergebnisse speziell für berufstätige Studierende der Arbeiterkammer nochmals gesondert präsentiert werden. So viel kann aber schon gesagt werden: Rund 61 Prozent gehen neben dem Studium einer Erwerbstätigkeit nach und zwar im Ausmaß von durchschnittlich fast 20 Stunden in der Woche. Studierende, die später einsteigen (SpäteinsteigerInnen), arbeiten auch mehr, nämlich durchschnittlich 26 Wochenstunden. Mehr als ein Viertel der Studierenden sind sogenannte SpäteinsteigerInnen, die also entweder erst zwei Jahre nach der Matura in ein Studium einsteigen, oder überhaupt im zweiten Bildungsweg ein Studium beginnen. Diese Studierenden führen – im Gesamten betrachteten – zu einer  Ausgewogenheit der sozialen Durchmischung, da viele über den 2. Bildungsweg ein Studium beginnen und somit häufig aus eher bildungsferneren Familien kommen…. Weiterlesen …

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