Monats-Archiv: Dezember 2013

Schöne Feiertage und guten Rutsch!

Schöne Feiertage und guten Rutsch!

Die Schreiberinnen dieses Blogs wünschen auf diesem Wege erholsame, entspannende, fröhliche Feiertage und alles Gute für das Jahr 2014! Als Weihnachtsvideo verlinken wir an dieser Stelle auf die Version von „Ihr Kinderlein kommet“  der deutschen IG Metall Jugend. Wie weit wir von einem Bildungssystem entfernt sind, das Kinder unabhängig ihrer Herkunft fördert, zeigt auch der  brandaktuelle Bildungsmonitor  der AK OÖ. „Was wir brauchen, ist ein modernes und sozial gerechtes Bildungssystem, das unsere Kinder fördert, unterstützt und ihnen Perspektiven gibt. Davon profitieren nicht nur die Kinder selbst, sondern wir alle“, meint dazu AK-Präsident Dr. Johann Kalliauer. Damit dies nicht ein Wunsch an´s Christkind bleibt, wird auch 2014 viel zu tun sein. Wir  gönnen uns jedenfalls eine Pause und melden uns wieder Mitte Jänner! Melanie und Karin

Die Zukunft der JKU

Die Zukunft der JKU

Hört man derzeit von der JKU, geht es meist um die neue Medizinische Fakultät. Immerhin soll schon ab Herbst 2014 das erste Mal das Studium angeboten werden. Doch abseits der Medizinuni steht die JKU nach wie vor vor zahlreichen Herausforderungen. Als „Berufstätigenuniversität“ steht sie vor dem Problem, dass viele ihrer Studierenden die 16 ECTS pro Jahr, die notwendig sind, um als „prüfungsaktiv“ im Sinne des Ministeriums zu gelten – nur für „Prüfungsaktive“ gibt es Geld – nicht schaffen. Wie wird die JKU reagieren? Wird sie die Berufstätigenfreundlichkeit der Uni dermaßen erhöhen, dass es deutlich mehr als bisher schaffen, oder wird sie die Berufstätigen zunehmend von der Uni drängen und eine Schrumpfung in Kauf nehmen? Derzeit ist die Diskussion um eine Umstellung des Curriculums für Rechtswissenschaft im Gang, wir dürfen gespannt sein, in welche Richtung die Fahrt geht! An der Juridischen sind 82 % berufstätig, 2/3 davon über 35 Stunden in… Weiterlesen …

Quereinstieg: kann man im Sommersemester zu studieren beginnen?

Quereinstieg: kann man im Sommersemester zu studieren beginnen?

Der klassische Zeitraum für Studienbeginn ist im Herbst, sprich im Wintersemester. Erfahrungsgemäß gibt es jedoch einige Studieninteressierte, die aufgrund von ausstehenden Prüfungen, Nachprüfungen, beruflichen Gründen oder privaten Umständen keine rechtzeitige Anmeldung zum Studium schaffen. Was kann man tun, wenn man den Studienbeginn im Herbst verpasst hast? Kann man dann im Sommersemester  in das Studium einsteigen? Das Wintersemester fängt grundsätzlich im Oktober an und läuft bis Ende Jänner. Das Sommersemester ist von März bis Juni anberaumt. Die genauen Zeiten können zwischen Universitäten, Fachhochschulen und Pädagogischen Hochschulen variieren.  Der Großteil der Studierenden beginnt mit dem Wintersemester, wobei die Anmeldung für das Studium oft bereits einige Monate vorher erfolgen muss. Je nach Bildungseinrichtung kann das Aufnahmeverfahren unterschiedlich ablaufen. Wer plant studieren zu gehen, sollte sich jedenfalls rechtzeitig informieren. Doch was kann man tun, wenn man sich für das Wintersemester nicht anmelden konnte? Teilweise kann man trotzdem zu studieren beginnen, indem man sich als außerordentliche Studierende/ außerordentlicher Studierender bei… Weiterlesen …

Wieviel Markt braucht die Universität?

Wieviel Markt braucht die Universität?

Letzte Woche fand vom icae-institut der JKU Linz eine Tagung  statt, deren Eröffnung unter dem Thema „wieviel Markt braucht die Universität“ stand. In den Eröffnungsvorträgen  von Erich Ribolits  und mir, wurde von uns beiden die fortgeschrittene Ökonomisierung der (universitären) Bildung beklagt. Die Universitäten haben sich dem Thema Ausbildung verschrieben, Bildung im umfassenden Sinn, kommt viel zu kurz. Kurz darauf kam die Meldung, dass diese Entwicklung ihren vorläufigen Höhepunkt in der Auflösung des Wissenschaftsministeriums und der Eingliederung der Wissenschaftsagenden in das Wirtschaftsministerium findet. Insgesamt findet sich im Regierungsprogramm als rote Linie eine Stärkung der wirtschaftlichen Aspekte an den Universitäten. In Kombination mit einer fehlenden Verbesserung der finanziellen Situation der Studierenden (Studienförderung) sowie der beibehaltenen Form der Studienplatzfinanzierung, ist anzunehmen, dass der von Erich Ribolits angesprochenen unternehmerischen Universität weiter Vorschub geleistet wird. Die Initiative „Österreich braucht ein Bildungsministerium“ kann man hier  auf Facebook unterstützen. Infos zu der Protestveranstaltung der Österreichischen HochschülerInnenschaft am… Weiterlesen …

Elf Prozent der Studierenden können sich heizen nicht leisten

Im Jänner 2013 wurde vom Institut für Soziologie der Universität Wien mit Unterstützung der Österreichischen Hochschülerschaft (ÖH) eine Studie zur finanziellen Situation und Wohnsituation der Studierenden durchgeführt. Rund 5000 Studierende an allen öffentlichen Universitäten in Österreich wurden zu ihrer finanziellen Situation befragt und das Ergebnis ist erschreckend. Die Abfrage der materiellen Deprivation von Studierenden wurde an die Armutsberichterstattung angelehnt. Die Ergebnisse der Studie zur finanziellen Lage wurden bereits im Sommer 2013 vorgestellt und sorgten im Oktober für Schlagzeilen in den Medien. Ein Ergebnis ist, dass sich 9% der Studierenden keine notwendige medizinische Behandlung leisten können. Erschreckende 11% der Studierenden können ihre Wohnung nicht angemessen warm halten. Auf die Frage, ob bei Bedarf neue Kleider gekauft werden könnten, antworteten 19% mit einem Nein.  Sehr stark ausgeprägt ist auch der Faktor Semesterticket. Insgesamt können sich 20% der Studierenden kein Semesterticket leisten, wobei hier die größte Problematik am Studienort Innsbruck aufgezeigt wurde.  Und 44% der… Weiterlesen …

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