Monats-Archiv: Dezember 2015

AsylwerberInnen und Universitäten

AsylwerberInnen und Universitäten

Nach der Flucht in der neuen Heimat Fuß fassen, wieder ein Stück Normalität finden: Für schulpflichtige Flüchtlingskinder funktioniert das einigermaßen geordnet über eine schnelle Integration ins österreichische Schulsystem. Aber was machen jene, die in ihrem Herkunftsland studiert haben bzw. ein Studium abgeschlossen haben? Im Herbst hat die Österreichische Universitätenkonferenz (uniko) die Initiative MORE ins Leben gerufen: AsylwerberInnen bekommen an Österreichs Universitäten einen Zugang als außerordentliche HörerInnen. Sie sollen dadurch einen unbürokratischen Zugang zu Vorlesungen und Kursen erhalten. Die teilnehmenden Universitäten informieren auf ihrer jeweiligen Website über die konkreten Angebote. Die JKU beispielsweise bietet im Wintersemester für 52 AsylwerberInnen zwei Deutschkurse an. Einen für EinsteigerInnen und einen für Fortgeschrittene. Ein Buddy-System soll eine individuelle Betreuung sicherstellen. Die Mehrheit der Linzer MORE-Studierenden hat bereits im Herkunftsland eine Universität besucht: 23 MORE-Studierende haben bereits einen Hochschulabschluss, 17 haben bereits im Herkunftsland mit einem Studium begonnen. Apropos abgeschlossenes Studium: Was tun jene, die bereits… Weiterlesen …

Viele Studierende leben unter der Armutsgrenze

Viele Studierende leben unter der Armutsgrenze

Am 15. Dezember endet die Frist für das Ansuchen um Studienförderung. Anträge die bis zu diesem Datum eingebracht wurden, werden nach Genehmigung rückwirkend mit Semesterbeginn ausbezahlt. Das Wissenschaftsministerium schätzt, dass rund zehn Prozent der Bezugsberechtigten nicht ansuchen. Die Zahl der BezieherInnen von Studienbeihilfen ist seit 2008 um 13 Prozent gesunken. Wurden im Studienjahr 2007/2008 noch rund 44.000 Anträge genehmigt, waren es im Jahr 2013/14 nur mehr rund 40.000. Und das obwohl die Zahl der Studierenden im selben Zeitraum um 23 Prozent gestiegen ist. Dass lässt aber nicht den Rückschluss zu, dass es den Studierenden so gut geht, dass sie keine Studienbeihilfe mehr brauchen. Ganz im Gegenteil: 44 Prozent der Studierenden, die in einem Einzelhaushalt leben und Miete zahlen müssen, haben laut Studierendensozialerhebung 2011 weniger als 800 Euro im Monat zur Verfügung. 16 Prozent müssen sogar mit weniger als 600 Euro monatlich auskommen. Das ist weit unter der Armutsgrenze in Österreich,… Weiterlesen …

Arbeiten in der Weihnachtszeit

Arbeiten in der Weihnachtszeit

Für einige Studierende ist der 18. Dezember der letzte „Unitag“ des Jahres 2015 und dann geht es ab in die wohlverdienten Weihnachtsferien. Es ist jedoch so, dass sehr viele Studierende neben dem Studium arbeiten (müssen) und vor allem die Ferien nutzen (müssen), um Geld zu verdienen. Egal, ob nun berufstätige/r Studierende/r oder ohnehin studierende/r Berufstätige/r, wer zur Weihnachtszeit arbeitet, sollte einige Punkte berücksichtigen und daher hat die AK Rechtsberatung wichtige Informationen auf der AK OÖ Homepage zusammengefasst: Arbeiten in der Weihnachtszeit Geringfügige Beschäftigung Arbeitszeit Blogartikel „Arbeiten in den Ferien„ Erstinfos zum Thema „arbeiten&studieren„ Bei Fragen zu Aus- und Weiterbildung und Bildungsförderungen steht die AK Bildungsberatung gerne zur Verfügung – auch in den Ferien – unter: bildungsinfo@akooe.at 050/6906-1601 bildungsberatung-online.at Für rechtliche Fragen steht die AK Rechtsberatung kostenlos zur Seite: rechtsschutz@akooe.at 050/6906-1  

Reminder: Stipantrag bis 15.Dezember

Reminder: Stipantrag bis 15.Dezember

Wer noch keinen Antrag auf Studienbeihilfe eingebracht hat, sollte das schleunigst erledigen, denn der Antragszeitraum für das Wintersemester 2015/16 endet am 15. Dezember 2015 . Zuständig für die Bearbeitung der Studienförderungsanträge ist die Stipendienstelle des Studienortes, in Oberösterreich die Stipendienstelle Linz Ferihumerstraße 15 4040 Linz Tel.: 0732/66 40 31 Fax: 0732/66 40 31 – 310 Email: stip.linz@stbh.gv.at Grundsätzlich gilt: Anspruch auf Studienbeihilfe haben österreichische Staatsbürgerinnen und Staatsbürger sowie „gleichgestellte Ausländer und Staatenlose“ (§ 4 StudFG). Je nach individueller Situation kann die Studienförderung unterschiedlich aussehen. Es gibt verschiedene Fördermöglichkeiten: Studienbeihilfe, Selbsterhalterinnen-Stipendium, Studienabschlussstipendium, Fahrtkostenzuschuss, Studienzuschuss, Kinderbetreuungskostenzuschuss. Nähere Informationen dazu findet man auf der Homepage unter www.stipendium.at . Vorab kann man schon einmal testen, ob man voraussichtlich Anspruch auf Studienförderung hat und wie viel das sein könnte: www.stipendienrechner.at Das Ergebnis des Stipendienrechners ist nicht bindend und man sollte sich unbedingt mit der zuständigen Stipendienstelle in Verbindung setzen und einen Antrag auf Studienbeihilfe stellen!… Weiterlesen …

OECD-Zahlen vermitteln falsches Bild: AkademikerInnenquote an Unis steigt nicht, sondern sinkt

OECD-Zahlen vermitteln falsches Bild: AkademikerInnenquote an Unis steigt nicht, sondern sinkt

Der neue Bericht „Bildung auf einen Blick“ ist da, und wer einen Blick hineinwirft, freut sich über die positiven Entwicklungen die dort angeführt sind. Demnach stieg die AbsolventInnenquote innerhalb des Berichtszeitraums (2012 – 2014) von 20 Prozent auf 30 Prozent. Zu schön um wahr zu sein? So ist es natürlich. Nicht die AbsolventInnenquote stieg, sondern die Berechnungsmethode hat sich geändert. Denn nun werden auch die Berufsbildenden Höheren Schulen als AkademikerInnen gerechnet. Genauer gesagt die 4. und 5. Klassen der HTls, HLWs und HAKs. Diese Klassen werden nun dem tertiären Bereich zugeordnet, so genannte kurze tertiäre Bildungsprogramme. Dem Bericht „Bildung auf einen Blick“ wird die Internationale Standardklassifikation des Bildungswesens“ (ISCED) zugrunde gelegt, die einige Neuerungen durchgeführt hat, unter anderem auch die hier besprochene. Der Anstieg ist real nicht gegeben, im Gegenteil, wirft man einen Blick auf die AbsolventInnenzahlen an den Universitäten, muss man feststellen, dass diese rückläufig sind. In den letzten Jahren vor 2013/2014… Weiterlesen …

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