Monats-Archiv: Januar 2018

Volle Wohnbeihilfe für StipendienbezieherInnen in Oberösterreich

Volle Wohnbeihilfe für StipendienbezieherInnen in Oberösterreich

  Die Wohnbeihilfe ist neben der Studienbeihilfe eine der wichtigsten Möglichkeiten, um die finanzielle Belastung etwas zu reduzieren. Studierenden, die keine Studienbeihilfe beziehen und kein Mindesteinkommen nachweisen können, kann eine um 50 Prozent verminderte Wohnbeihilfe gewährt werden; StudienbeihilfenbezieherInnen wird die volle Wohnbeihilfe gewährt. Die Wohnbeihilfe wird jeweils auf die Dauer eines Jahres ausbezahlt. Wovon ist die Wohnbeihilfe abhängig? Die Wohnbeihilfe ist für Personen gedacht, die sich ihren Haushalt selbst finanzieren können und wollen. Deshalb ist für die Wohnbeihilfe ein Mindesteinkommen (über der Geringfügigkeitsgrenze) notwendig. Grundsätzlich hängt die Höhe der Wohnbeihilfe von der Wohnungsgröße, dem Wohnungsaufwand und der Haushaltsgröße (z.B. Wohngemeinschaft) ab. Im Detail also: von der Anzahl der Personen, die in der gemeinsamen Wohnung leben. vom Einkommen aller in der Wohnung lebenden Personen. Unterhaltsleistungen für Kinder und Waisenrenten können bis zu 162 Euro als Einkommen gerechnet werden. von der angemessenen Wohnnutzfläche; maximal 45 m² für die erste Person, maximal 15… Weiterlesen …

Arbeiten & Studieren & Studiengebühren zahlen

Arbeiten & Studieren & Studiengebühren zahlen

Schlechte Nachrichten hat die schwarz blaue Regierung für berufstätige Studierende: Laut Medienberichten müssen erwerbstätige Studierende, die die Mindeststudienzeit einschließlich zweier Toleranzsemester überschritten haben, künftig 365 Euro Studiengebühren im Semester zahlen. Die Arbeiterkammer reagiert umgehend: Für den Präsidenten der Bundesarbeitskammer Rudi Kaske ist es „absolut unverständlich“, dass das Wissenschaftsministerium nicht wieder die Bestimmung in Kraft setzen will, nach der Studierende keine Studiengebühren zahlen müssen, wenn sie nebenbei arbeiten: „Eine Benachteiligung Berufstätiger darf nicht sein.“ Das Ministerium müsse „seiner Aufgabe nachkommen und bei der anstehenden Novelle des Universitätsgesetzes den entsprechenden Paragrafen reparieren“. Kaske verweist darauf, dass Berufstätige bisher trotz längeren Studiums eben deshalb keine Gebühren zahlen müssen, weil die Berufstätigkeit ein Vollzeitstudium verhindert: „Es kann nicht sein, dass gerade jene Studierenden zur Kasse gebeten werden, die sich kein Vollzeitstudium leisten können, sondern zusätzlich arbeiten müssen.“ Überdies liege dem Parlament bereits ein Vorschlag für eine faire Behandlung der berufstätigen Studierenden vor: „Es wird ja wohl nicht… Weiterlesen …

Was ist neu 2018?

Was ist neu 2018?

Wir wünschen ein gutes neues Jahr! So wie jedes Jahr gibt es auch 2018 wieder Neuerungen, wie die jährlichen Wertanpassungen. Einige wichtige Werte sind nachstehend zusammengefasst: Die Geringfügigkeitsgrenze beträgt 2018 438,05 Euro brutto pro Monat. Die begünstigte Selbstversicherung in der Krankenversicherung für Studierende (ab 27 Jahre): 58,39 Euro pro Monat; die Selbstversicherung bei geringfügiger Beschäftigung: 61,83 Euro pro Monat In der Bildungskarenz wird Weiterbildungsgeld in Höhe des Arbeitslosengeldes, mind. 14,53 Euro täglich (ca. Euro 436/Monat) gewährt. Das Bildungsteilzeitgeld beträgt 0,80 Euro pro reduzierter Normalarbeitsstunde. Das höchstmögliche Arbeitslosengeld beläuft sich auf täglich 54,49 Euro. Familienbeihilfe: ab Geburt 114 Euro pro Monat, ab 3 Jahre 121,90, ab 10 Jahre 141,50, ab 19 Jahre 165,10. Erhöhungen gibt es für erheblich behinderte Kinder (155,90 pro Monat) sowie bei mehreren Kindern. Rezeptgebühr: pro Medikament 6 Euro. Die Werte sind auch auf der Website der Arbeiterkammer zusammengefasst (https://media.arbeiterkammer.at/ooe/publikationen/IB_2018_Soziale_Werte.pdf)        

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