Berufsbegleitend studieren in Salzburg

Arbeiten und studieren ist für einen Großteil der Studentinnen und Studenten Realität, mehr als 60 Prozent arbeiten, im Schnitt 20 Wochenstunden. Aber wie lassen sich Studium und Arbeit gut miteinander verbinden? Und gibt es unterschiedliche Voraussetzungen an Fachhochschule und Universität? Die Antwort ist ja, es gibt Unterschiede und Studierende, die nebenbei arbeiten, sammeln nicht nur Wissen aus der Berufspraxis, sie brauchen auch ein hervorragendes Zeitmanagement.

Die Fachhochschule Salzburg bietet eine Reihe von Studiengängen für Personen, die im Berufsleben stehen und sich auf akademischem Niveau weiterbilden wollen,  unter anderem den IT-Studiengang study.work.support, ein Gesamtpaket aus Studium, Teilzeitjob und finanziellen Geldleistungen. Auch private Universitäten wie Schloss Seeburg und die Paracelsus Medizinische Privatuniversität setzen maßgeschneiderte Angebote für berufsbegleitendes studieren, allerdings fallen teilweise hohe Kosten für die Studiengänge an.

Wer sich für einen Studiengang an der Paris Lodron Universität Salzburg entscheidet, sollte sich vorab gut informieren: Die Österreichische Hochschülerschaft genauso wie die Studienabteilung helfen gerne weiter. Grundsätzlich sind die Studien als Vollzeitstudien konzipiert, wichtige Lehrveranstaltungen werden allerdings häufig zu Zeiten angeboten, die auch für Menschen machbar sind, die tagsüber arbeiten. Realistische Pläne sind wichtig: Wer neben dem Studium arbeitet, kann dieses nicht in der vorgegebenen Zeit schaffen. Es lohnt sich, vorab sowohl mit dem Arbeitgeber als auch mit verantwortlichen Personen am jeweiligen Fachbereich der Universität zu sprechen.

Wichtig ist, dass man neben Beruf und Studium auch noch genügen Zeit für sich selbst einplant, das Studentenleben soll auch gefeiert werden. Universitäten sind Thinktanks und hier entstehen Freundschaften und neue Ideen, die ebenso bedeutend sind, wie das Studium schnell abzuschließen. Gute Unterstützungsleistungen bieten sich durch das Selbsterhalter- und Studienabschlussstipendium (beide über die Studienbeihilfenbehörde) sowie über Bildungskarenz und -teilzeit (beide über AMS), um sich in „heißen“ Studienphasen voll und ganz auf die Uni konzentrieren zu können.

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