Monats-Archiv: Oktober 2020

Wie ist das mit Corona und Bildungskarenz/Bildungsteilzeit?

Wie ist das mit Corona und Bildungskarenz/Bildungsteilzeit?

Bildungskarenz und Weiterbildungsgeld ermöglichen es Beschäftigten, ihr Arbeitsverhältnis für die Dauer von bis zu 12 Monaten zu unterbrechen (ohne es zu lösen) und sich in dieser Zeit voll und ganz auf eine Aus- und Weiterbildung, z.B. ein Studium zu konzentrieren. Eine Alternative zur Vollkarenz ist die Bildungsteilzeit. Wie ist das mit Corona und Bildungskarenz bzw. Bildungsteilzeit? Nachstehende Sonderregelungen gelten befristet im Zeitraum 16.3.2020 bis 21.12.2014: Die Verlängerung der Rahmenfrist und Bezugsdauer von Weiterbildungsgeld/Bildungsteilzeitgeld bis 31.12.2014 gilt generell, wenn Ausbildungsziele (Prüfungen) aufgrund von Corona nicht planmäßig erreicht werden. Eine Verlängerung der höchstmöglichen Bezugsdauer von Weiterbildungsgeld (12 Monate bzw. 24 Monate bei der Bildungsteilzeit innerhalb von 4 Jahren) ist möglich, wenn eine konkrete Ausbildung aufgrund von Corona nicht wie geplant abgeschlossen werden konnte. Entsprechende Bestätigungen sind dem AMS vorzulegen. Eine wegen Corona unterbrochene Bildungskarenz oder Bildungsteilzeit kann fortgesetzt werden, auch wenn die ArbeitnehmerIn während der Unterbrechung zum Beispiel vorübergehend arbeitslos war und… Weiterlesen …

Zuverdienstgrenze wird auch für Studienförderung erhöht

Die Arbeiterkammer hat es zuletzt in der Vorwoche gefordert, heute Mittwoch wurde es im Ministerrat beschlossen: Die Zuverdienstgrenze für Studienförderung wird auf Euro 15.000 erhöht. Erst im September wurde die Zuverdienstgrenze für die Familienbeihilfe von Euro 10.000 auf Euro 15.000 erhöht, die entsprechende Erhöhung auch bei der Studienbeihilfe ist eine wichtige und richtige Folgemaßnahme. Diese Maßnahme soll – ebenso wie bei der Zuverdienstgrenze für die Familienbeihilfe – rückwirkend für das gesamte Kalenderjahr gelten. Studierende können nun also Euro 15.000 im Kalenderjahr dazuverdienen ohne dass eine der beiden wichtigsten Förderungen gekürzt wird. Unter den Euro 15.000 ist in beiden Fällen der Bruttobezug abzüglich Sozialversicherung und Werbungskostenpauschale zu verstehen. Während bei der Studienförderung jedoch vom gesamten Jahreseinkommen ausgegangen wird, wird für die Zuverdienstgrenze bei der Familienbeihilfe das 13. und 14. Gehalt nicht berücksichtigt. Wichtig für sogenannte SelbsterhalterInnen in der Studienförderung: Wer schon mindestens vier Jahre berufstätig ist, kann bei Vorliegen der sonstigen… Weiterlesen …

Stipendium und Corona-Krise

Stipendium und Corona-Krise

Durch Corona sind viele Familien von Arbeitslosigkeit oder Kurzarbeit betroffen und haben weniger Geld. Für StipendienbezieherInnen besteht in diesen Fällen die Möglichkeit, eine höhere Beihilfe zu bekommen! Im Normalfall wird die Studienbeihilfe vom Elterneinkommen des Vorjahres berechnet.  In Ausnahmefällen kann man aber einen Antrag auf Schätzung des Elterneinkommens für 2020 stellen und damit eine höhere Beihilfe bekommen. So eine Schätzung ist nur dann möglich, wenn das Jahreseinkommen 2020 mindestens 10 Prozent geringer ist als 2019 und die Eltern unselbstständig beschäftigt sind. Wenn der Antrag auf Abänderung der Studienbeihilfe fristgerecht gestellt wurde, gilt die höhere Beihilfe ab dem Zeitpunkt, an dem auch die „alte“ Beihilfe gegolten hat, sonst gilt die Erhöhung mit dem Monat der Antragstellung. Wer erstmals einen Antrag auf ein Stipendium stellt, sollte gleich darauf hinweisen, dass die Eltern weniger Einkommen haben. Dann kann die höhere Beihilfe gleich beim ersten Mal bezogen werden. AK-Tipp: Wenn das Elterneinkommen heuer infolge… Weiterlesen …

Seite 1 von 1