Studiengebühren sind KEINE Lösung!

Studiengebühren sind KEINE Lösung!

Die sonderbare Idee Veit Sorgers im heutigen Standard,  den Hochschulen zu helfen, indem man den Studierenden neben den Lebenserhaltungskosten auch noch Kosten für den Studienplatz aufhalst, geht völlig an der Realität vorbei.  Die vorgebrachten Argumente haben wenig mit Fakten, aber viel mit Ideologie zu tun. Fachhochschulen: Aktuell werden von der FH Oberösterreich, FH Burgenland, dem BMLV, der FH Vorarlberg, FH Kärnten und der FH Joanneum keine Beiträge eingehoben. Etwa  37 % der FH Studierenden zahlen keinen Studienbeitrag. Wenn Herr Sorger davon spricht, dass an allen FHs Gebühren anfallen, ist das offensichtlich unrichtig. Ebenso falsch ist seine Aussage, wonach sich Studiengebühren in zahlreichen Ländern als Steuerungsinstrument bewährt hätten: In unserem Nachbarland Deutschland, das neben Österreich bekannt ist für ein hochselektives Schul- und Bildungssystem, hat heuer selbst Bayern die Studiengebühren wieder abgeschafft.  Aus gutem Grund betitelte „der Spiegel“ die Studiengebühren als „Auslaufmodell“ Und der von ihm zitierte Bericht zur Sozialen Lage der Studierenden… Weiterlesen …

Erste Karriereumfrage des Alumniclubs an der JKU liefert interessante Ergebnisse:

Erste Karriereumfrage des Alumniclubs an der JKU liefert interessante Ergebnisse:

Der Alumniverein der Johannes Kepler Universität KEPLER SOCIETY  hat im Jänner 2013 erstmals eine Karriereumfrage durchgeführt. Der Hauptfokus bestand in der Ergründung der Karrierewünsche und Karriereziele von JungabsolventInnen. In einer Online-Erhebung wurden ca. 15.000 Studierende und Jungalumni angeschrieben, mit einer Rücklaufquote von 10,42% (1.537) ist die Befragung repräsentativ über die Studienrichtungen an der JKU.   Demografische Struktur: Erfreulich ist, dass gleich viele Frauen als auch Männer an der Umfrage teilgenommen haben. Zwei Drittel befinden sich im Alter von 21-30 Jahren, ca. 27% sind über 30 Jahre, nur 3,5% unter 20 Jahre. Ein Viertel sind Alumni der JKU, über 50% Studierende bis zum 9. Semester, gut 20% sind über dem 10. Semester. Die repräsentierten Studienrichtungen spiegeln auch die ungefähre Verteilung der Schwerpunkte in den Studienrichtungen der JKU wider. Für die weiteren Ergebnisse ist es auch sehr wichtig, dass viele Studierende aus den technischen Studienrichtungen an der Umfrage teilgenommen haben.   Öffentlicher Dienst… Weiterlesen …

Ohne Lehrabschluss zum Studium – eine kleine Erfolgsgeschichte

Ohne Lehrabschluss zum Studium –  eine kleine Erfolgsgeschichte

Die Geschichte von Alex Alex war 20 Jahre jung, als er die AK Bildungsberatung aufsuchte. Er hatte die Lehre zum Maurer gemacht, doch schaffte er die Lehrabschlussprüfung nicht. „Alex du musst die Lehrabschlussprüfung machen, dass was wird aus dir“, sagte seine Mutter immer. Alex hatte jedoch Angst davor und wollte nicht länger Maurer sein. Seine Familie war enttäuscht und nannte ihn Träumer, was Alex sehr traurig machte. Er wurde als Versager beschimpft und doch ließ er sich nicht unterkriegen und wollte aus seinem Leben noch etwas machen. „Das kann doch noch nicht alles gewesen sein“, sagte er sich. Da Alex keine Unterstützung von Zuhause hatte und nicht wusste an wen er sich wenden sollte, suchte er die AK Bildungsberatung auf. Er hofft Informationen für weitere Bildungswege zu erhalten. So kam es, dass Alex im Februar 2011 ein Gespräch in der AK Bildungsberatung hatte. Dort informierte ihn die liebe Margot über… Weiterlesen …

Check dein Einkommen – Geringfügigkeitsrechner von GPA-djp Jugend und Österreichischer HochschülerInnenschaft

Check dein Einkommen – Geringfügigkeitsrechner von GPA-djp Jugend und Österreichischer HochschülerInnenschaft

Hier geht’s zum Rechner: Sowohl wir als GPA-djp Jugend, wie auch die Österreichische HochschülerInnenschaft wissen, dass ein Großteil der Studierenden, aber auch einige SchülerInnen, neben Studium oder Schule arbeiten. Die meisten in einer geringfügigen Anstellung als NebenjobberInnen. Vielen ist dabei nicht bewusst, wie viel sie verdienen sollten oder wie viele Stunden sie pro Woche arbeiten sollten, um die Geringfügigkeitsgrenze von aktuell 386,80 Euro nicht zu überschreiten. Aus diesem Grund haben wir uns dazu entschlossen, einen Geringfügigkeitsrechner zu entwickeln, um diesen Menschen die Möglichkeit zu bieten sich einen Überblick zu verschaffen. Dazu haben wir uns gängige Branchen herausgesucht und die kollektivvertraglichen Gehälter in verschiedenen Einstufungen auf die Geringfügigkeitsgrenze berechnet. Es macht einen Unterschied ob jemand einen Nebenjob ausübt und für diesen auch facheinschlägige Kompetenzen mitbringt, oder „nur“ eine Hilfstätigkeit macht. AbsolventInnen einer Berufsbildenden Mittleren oder Höheren Schule, oder Studierende die in einem betriebswirtschaftlichen Studium schon weiter fortgeschritten sind, sind, wenn sie eine… Weiterlesen …

Neu: Familienbeihilfe muss bei Überschreitung der Zuverdienstgrenze nicht mehr zur Gänze zurückbezahlt werden!

Neu: Familienbeihilfe muss bei Überschreitung der Zuverdienstgrenze nicht mehr zur Gänze zurückbezahlt werden!

Die Familienbeihilfe stellt immer noch die wichtigste finanzielle Unterstützung Studierender in Österreich dar. 2011 bezogen laut Statistik Austria 215.717 Personen über 18 Jahre diese Förderung. Da die Studienbeihilfe in vielen Fällen keine ausreichende Unterstützung darstellt, wächst die Bedeutung der Familienbeihilfe. Auch wenn sie seit einigen Jahren im Regelfall nur mehr bis zur Vollendung des 24. Lebensjahres bezogen werden kann, stellt sie somit den wichtigsten Pfeiler in der Studienförderung dar. Umso erfreulicher, dass sich die Regierungsparteien auf Initiative der SPÖ nun auf eine, für Studierende spürbare, Erleichterung geeinigt haben: Fiel nämlich bisher die Familienbeihilfe zur Gänze für ein volles Kalenderjahr weg, wenn die Zuverdienstgrenze von 10.000 Euro auch nur geringfügig überschritten wurde, wird dies nun geändert. Hinkünftig muss – ähnlich wie bei der Studienbeihilfe – nur mehr jener Betrag zurückbezahlt werden, um den die Zuverdienstgrenze überschritten wurde. „Dies ist eine äußerst erfreuliche Entwicklung und stellt für alle berufstätigen Studierenden mit Anspruch… Weiterlesen …

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