Lohnsteuerausgleich

Lohnsteuerausgleich

Die Arbeitnehmer/-innen werden steuerlich besonders kräftig zur Kasse gebeten. Deshalb sollte man sich zumindest die zu viel bezahlte Lohnsteuer zurückholen: Ein Steuerausgleich lohnt sich fast immer! Das gilt unter anderem für all jene, die nicht das ganze Jahr über beschäftigt waren, wie etwa Wiedereinsteigerinnen oder Ferialarbeitnehmer/-innen. Auch Bildungskosten und Aufwendungen für ein Studium sind für lohnsteuerpflichtige StudentInnen steuerlich absetzbar. Pflicht- und Antragsveranlagung, antragslose Veranlagung  Von „Pflichtveranlagung“ spricht man, wenn man die Arbeitnehmerveranlagung durchführen muss, z.B. wenn man während des Jahres gleichzeitig mehrere Bezüge erhalten hat. In allen Fällen der freiwilligen Arbeitnehmerveranlagung spricht man von „Antragsveranlagung“. In gewissen Fällen erfolgt die Steuergutschrift automatisch (ab Arbeitnehmerveranlagung 2016: „antragslose Veranlagung„). Folgende Bildungsmaßnahmen können bei der Arbeitnehmer/-innenveranlagung unter Werbungskosten geltend gemacht werden: Ausbildungskosten Fortbildungskosten oder Umschulungskosten Konkret können die nachfolgenden Kosten, im Zusammenhang mit einem Studium abgeschrieben werden: Studienbeiträge, Kurskosten Aufwendungen für Unterlagen oder Fachliteratur Kosten für Arbeitsmittel (z.B. anteilige Computer-Kosten) Fahrtkosten Diäten Nächtigungskosten… Weiterlesen …

AK Wissenschaftspreis OÖ

Die Kammer für Arbeiter und Angestellte für Oberösterreich vergibt jährlich einen Wissenschaftspreis für wissenschaftliche Arbeiten und Untersuchungen, die der Verbesserung der Arbeits- und Lebensbedingungen der Arbeitnehmer/-innen dienen. Der Wissenschaftspreis richtet sich an junge Wissenschafter/-innen. Preisvergabekriterien Die Übereinstimmung der Arbeit mit den Zielsetzungen des Preises, der ausgeschriebenen Forschungsfrage und die Bezugnahme auf österreichische Verhältnisse. Die Übereinstimmung mit der Grundhaltung der Arbeiterkammer. Die wissenschaftliche Qualität. Der praktische Wert für die Tätigkeit der Interessenvertretungen der Arbeitnehmer/-innen. Das ausgeschriebene Thema für 2020 ist : „Öffentliches Gesundheitswesen und Langzeitpflege vor großen Herausforderungen“ Ausschreibung (0,2 MB) Forschungsfrage (0,4 MB) Die Einreichfrist läuft bis 30.6.2020. Das Preisgeld beträgt insgesamt 9.000 Euro. Diese Summe wird auf 3 Preisträger/-innen aufgeteilt. Über die Vergabe und Höhe des jeweiligen Preisgeldes entscheidet die Jury. Erforderliche Unterlagen sind Bewerbungsschreiben Lebenslauf die Arbeit Kurzfassung der Arbeit Die Arbeiten können in deutscher oder englischer Sprache eingereicht werden. https://ooe.arbeiterkammer.at/beratung/bildung/studium/AK-Wissenschaftspreis.html Weitere AK-Förderungen für Studierende: Anerkennungspreis für Bachelorarbeiten… Weiterlesen …

Familienbeihilfe für Studierende

Familienbeihilfe für Studierende

Familienbeihilfe erhalten grundsätzlich die Eltern, unabhängig davon, wie viel sie verdienen. Wer überwiegend selber für seinen Unterhalt aufkommt, kann diese auch selbstständig beantragen. Die Familienbeihilfe beträgt für jedes studierende Kind monatlich mindestens 138,80 Euro und erhöht sich auf mindestens 165,10 Euro ab dem vollendeten 19. Lebensjahr. Dazu kommt noch der Kinderabsetzbetrag in der Höhe von 58,40 Euro monatlich. Anspruch auf Familienbeihilfe besteht für Studierende bis zum 24. Geburtstag. Wer Präsenz-, Ausbildungs- oder Zivildienst geleistet hat, hat ein Jahr länger Anspruch. Zudem auch Studierenden, die ein Studium betreiben, dass mind. 10 Semester dauert, z.B. Medizin. Voraussetzung ist, dass man sich in einer Berufsausbildung befindet, die Wartezeit zwischen Schulabschluss bzw. Ende Präsenz- oder Zivildienst und dem ehestmöglichen Start der Berufsausbildung wird auch abgedeckt. Wer zwischendurch z.B. in der Zeit der Berufstätigkeit keine Familienbeihilfe bekommen hat, kann diese wieder beantragen. Für das erste Studienjahr muss mit dem konkreten Nachweis von 16 ECTS bewiesen… Weiterlesen …

Achtung! Frist zur Rückforderung der Studiengebühren für Berufstätige läuft nur noch bis Ende November!

Achtung! Frist zur Rückforderung der Studiengebühren für Berufstätige läuft nur noch bis Ende November!

Nach einem Urteil des Verfassungsgerichtshofs im Dezember 2016 müssen berufstätige Studierende seit dem Wintersemester 2018 wieder Studiengebühren zahlen – und zwar dann, wenn sie die Mindeststudienzeit um mehr als 2 Semester überschritten haben. „Es ist ungerecht, dass jene Studierende, die arbeiten gehen und somit weniger Stunden pro Woche für Kurse, schriftliche Arbeiten und Klausurvorbereitungen investieren können als nicht arbeitende Studierende, zur Kasse gebeten werden. Jetzt wird es höchste Zeit, die Studiengebühren für Berufstätige abzuschaffen“, sagt AK-Präsident Dr. Johann Kalliauer. Das Rückerstattungsmodell der Johannes Kepler Universität (JKU) sei grundsätzlich begrüßenswert, aber wenig praxistauglich und nur für einen Bruchteil der Betroffenen von Nutzen. Wer die Mindeststudiendauer plus 2 Toleranzsemester überschreitet, muss Studiengebühren in Höhe von 363,36 Euro pro Semester zahlen. „Entgegen des Klischees des Bummelstudenten handelt es sich bei Langzeitstudierenden vielfach um Berufstätige. An der Johannes Kepler Universität gehen 70 Prozent einer Erwerbstätigkeit nach. Hier bestraft man nicht vermeintliches Trödeln, sondern ohnehin… Weiterlesen …

Wohnbeihilfe des Landes OÖ

Mit der Wohnbeihilfe der OÖ. Landesregierung soll insbesondere Menschen mit niedrigen Einkommen, z.B. auch Studierenden ein leistbares Wohnen ermöglicht werden. Die Wohnbeihilfe hängt in Oberösterreich von der Haushaltsgröße, vom Einkommen aller in der Wohnung lebenden Personen und von der Wohnnutzfläche ab. Die Wohnnutzfläche beträgt für eine Person maximal 45qm und für jede weitere Person 15qm. Die Höchstgrenze der Wohnbeihilfe beträgt 3,50€ pro Quadratmeter Nutzfläche. Keine Wohnbeihilfe gibt es für BewohnerInnen von Heimplätzen, Eigentumswohnungen, Reihenhäusern oder Eigenheimen oder bei nicht geförderten Mietwohnungen, wenn das Mietverhältnis mit einer nahestehenden Person besteht (z.B. EhegattIn, LebensgefährtIn etc.). Studierenden, die keine Studienbeihilfe beziehen und kein Mindesteinkommen nachweisen können, kann eine um 50 Prozent verminderte Wohnbeihilfe gewährt werden. Die Höhe der Wohnbeihilfe ergibt sich aus der Differenz zwischen dem anrechenbaren und zumutbaren Wohnungsaufwand, wobei die Obergrenze 300 Euro pro Monat beträgt. Als zumutbarer Wohnungsaufwand gilt das monatliche Haushaltseinkommen abzüglich des gewichteten Haushaltseinkommens. Ein Berechnungsbeispiel: Einpersonenhaushalt, Mietwohnung,… Weiterlesen …

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