Lohnsteuerausgleich

Lohnsteuerausgleich

Die Arbeitnehmer/-innen werden steuerlich besonders kräftig zur Kasse gebeten. Deshalb sollte man sich zumindest die zu viel bezahlte Lohnsteuer zurückholen: Ein Steuerausgleich lohnt sich fast immer! Das gilt unter anderem für all jene, die nicht das ganze Jahr über beschäftigt waren, wie etwa Wiedereinsteigerinnen oder Ferialarbeitnehmer/-innen. Auch Bildungskosten und Aufwendungen für ein Studium sind für lohnsteuerpflichtige StudentInnen steuerlich absetzbar. Pflicht- und Antragsveranlagung, antragslose Veranlagung  Von „Pflichtveranlagung“ spricht man, wenn man die Arbeitnehmerveranlagung durchführen muss, z.B. wenn man während des Jahres gleichzeitig mehrere Bezüge erhalten hat. In allen Fällen der freiwilligen Arbeitnehmerveranlagung spricht man von „Antragsveranlagung“. In gewissen Fällen erfolgt die Steuergutschrift automatisch (ab Arbeitnehmerveranlagung 2016: „antragslose Veranlagung„). Folgende Bildungsmaßnahmen können bei der Arbeitnehmer/-innenveranlagung unter Werbungskosten geltend gemacht werden: Ausbildungskosten Fortbildungskosten oder Umschulungskosten Konkret können die nachfolgenden Kosten, im Zusammenhang mit einem Studium abgeschrieben werden: Studienbeiträge, Kurskosten Aufwendungen für Unterlagen oder Fachliteratur Kosten für Arbeitsmittel (z.B. anteilige Computer-Kosten) Fahrtkosten Diäten Nächtigungskosten… Weiterlesen …

Familienbeihilfe für Studierende

Familienbeihilfe für Studierende

Familienbeihilfe erhalten grundsätzlich die Eltern, unabhängig davon, wie viel sie verdienen. Wer überwiegend selber für seinen Unterhalt aufkommt, kann diese auch selbstständig beantragen. Die Familienbeihilfe beträgt für jedes studierende Kind monatlich mindestens 138,80 Euro und erhöht sich auf mindestens 165,10 Euro ab dem vollendeten 19. Lebensjahr. Dazu kommt noch der Kinderabsetzbetrag in der Höhe von 58,40 Euro monatlich. Anspruch auf Familienbeihilfe besteht für Studierende bis zum 24. Geburtstag. Wer Präsenz-, Ausbildungs- oder Zivildienst geleistet hat, hat ein Jahr länger Anspruch. Zudem auch Studierenden, die ein Studium betreiben, dass mind. 10 Semester dauert, z.B. Medizin. Voraussetzung ist, dass man sich in einer Berufsausbildung befindet, die Wartezeit zwischen Schulabschluss bzw. Ende Präsenz- oder Zivildienst und dem ehestmöglichen Start der Berufsausbildung wird auch abgedeckt. Wer zwischendurch z.B. in der Zeit der Berufstätigkeit keine Familienbeihilfe bekommen hat, kann diese wieder beantragen. Für das erste Studienjahr muss mit dem konkreten Nachweis von 16 ECTS bewiesen… Weiterlesen …

Zuverdienstgrenze zum Stipendium

Zuverdienstgrenze zum Stipendium

BezieherInnen eines SelbsterhalterInnen-Stipendiums können jährlich 10.000 Euro dazuverdienen, ohne dass das eine Auswirkung auf die Höhe ihres Stipendiums hat. Beim Einkommen im Sinne des Studienförderungsgesetzes handelt es sich um das jährliche Bruttoeinkommen inklusive Sonderzahlungen minus Sozialversicherungsbeiträge, minus Sonderausgaben- und Werbungskosten(pauschale). Für Studierende mit Kind(ern) erhöht sich diese Zuverdienstgrenze in Abhängigkeit vom jeweiligen Kindesalter. Wird die erlaubte Einkommensgrenze überschritten, kommt es zum Abzug des entsprechenden Betrags vom Stipendium und gegebenenfalls zu Rückforderungen. Einkommen, das vor der ersten Zuerkennung eines Selbsterhalter/-innen-Stipendiums erzielt wurde, bleibt zur Gänze unberücksichtigt. Die Berücksichtigung des Einkommens erfolgt bei der Berechnung der Studienbeihilfe zunächst auf Grund der Einschätzung über das erwartete Einkommen. Die Kürzung der jährlichen Studienbeihilfe erfolgt in dem Ausmaß, in dem das Einkommen voraussichtlich die Jahresgrenze überschreitet. Aber was gilt überhaupt als Einkommen im Sinne des Studienförderungsgesetzes? Einkünfte aus Beschäftigung Pensionszahlen, z.B. auch Waisenpension! Auszahlungen aus Vorsorgekassen, Renten (Hinterbliebenen- oder Unfallrenten Karenzgeld, Kinderbetreuungsgeld, Krankengeld, Arbeitslosengeld, Sozialhilfe,… Weiterlesen …

10 Fakten zur Bildungskarenz

10 Fakten zur Bildungskarenz

Wir hoffen, Ihr hattet einen schönen und erholsamen Sommer – wir melden uns wieder zurück, mit einem immer aktuellen Thema, der Bildungskarenz. Die Bildungskarenz ermöglicht Beschäftigten, ihr Arbeitsverhältnis für die Dauer von bis zu 12 Monaten zu unterbrechen und sich in dieser Zeit voll und ganz auf eine Aus- und Weiterbildung, z.B. das Studium zu konzentrieren. Nachstehend haben wir 10 Fakten zur Bildungskarenz zusammengestellt:  Die Bildungskarenz kann nur in Übereinkunft mit dem Dienstgeber vereinbart werden. Es besteht kein Rechtsanspruch auf eine Bildungskarenz. Die Dauer kann 2 Monate bis 12 Monate betragen. Die Bildungskarenz kann auch in Teilen vereinbart werden. Die Gesamtsumme der einzelnen Teile darf innerhalb von 4 Jahren 12 Monate nicht überschreiten. Ein Nachweis über eine Weiterbildungsaktivität im Ausmaß von 20 Wochenstunden oder 8 ECTS muss erbracht werden Während der Bildungskarenz erhält man Weiterbildungsgeld vom AMS. Eine geringfügige Beschäftigung neben der Bildungskarenz ist möglich (beim selben oder bei einem… Weiterlesen …

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