Einträge mit dem Schlagwort: Corona

UG Novelle: Mitten in der schwersten Pandemie Verschärfungen für angehende Studierende beschlossen

UG Novelle: Mitten in der schwersten Pandemie Verschärfungen für angehende Studierende beschlossen

Gestern wurde im Nationalrat die umstrittene Novelle des Universitätsgesetzes mit den Stimmen der Regierungsparteien ÖVP und Grüne beschlossen. Studierende werden demnach nach dem Universitätsgesetz (UG) ab dem WS 22/23 dazu verpflichtet, in den ersten vier Semestern eines Studiums eine Mindeststudienleistung im Ausmaß von 16 ECTS-Anrechnungspunkten zu erbringen. Hierzu legt das UG Folgendes fest: § 59b. (1) Die Universität hat Studierende, die in den ersten beiden Semestern nicht mindestens 12 ECTS-Anrechnungspunkte absolviert haben, darüber zu informieren, dass die Zulassung zum Studium erlischt, wenn sie nach Beenden des vierten Semesters die Mindeststudienleistung gemäß § 59a Abs. 1 nicht erbracht haben. Hinter dieser Informationspflicht steckt die Regelung, dass – wer die 16 ECTS nicht schafft – nicht mehr studieren kann. Wer also die geforderte Studienleistung nicht bringt, fliegt aus dem Studium und darf überdies in den nächsten beiden Jahren auch nicht wieder damit beginnen, da eine zweijährige Sperrfrist vorgesehen ist. Aus Sicht der Arbeiterkammer ist das abzulehnen. Berufstätige… Weiterlesen …

OÖ: Covid19-Fonds für ArbeitnehmerInnen

OÖ: Covid19-Fonds für ArbeitnehmerInnen

Update 13. März: Achtung! Die Antragsfrist wird bis 30. Juni verlängert! Im Frühjahr 2020 führten wir eine Umfrage unter den berufstätigen Studierenden durch, schon im Mai des Vorjahres hat demnach mehr als die Hälfte der Studierenden angegeben, dass ihre finanzielle Situation schwieriger ist als vor der Pandemie. Der von Arbeiterkammer Oberösterreich und Land Oberösterreich eingerichtete Corona-Hilfsfonds für ArbeitnehmerInnen und ihre Familien, die sich wegen Einkommensverlusten bzw. Lohn-/ Gehaltskürzungen durch Arbeitslosigkeit oder Kurzarbeit auf Grund der COVID-19-Pandemie in einer schwierigen finanziellen Notsituation befinden, ist auch für berufstätige Studierende interessant. Seit Februar können die betroffenen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer ihre Anträge auf Unterstützung einreichen. Achtung: Die Einreichfrist endet am 31. März! Her geht´s direkt zum Online-Antrag auf Gewährung der Unterstützung: Wer wird gefördert?Gefördert werden unselbständig Erwerbstätige, die vor Eintritt der COVID-19 Pandemie ihren Lebensunterhalt aus unselbstständiger Erwerbstätigkeit bestritten und Einkommen aus diesem Grund erhalten haben. Aufgrund der COVID-19 Pandemie liegen Einkommensverluste bzw. Lohn- /… Weiterlesen …

Stipendium und Corona-Krise

Stipendium und Corona-Krise

Durch Corona sind viele Familien von Arbeitslosigkeit oder Kurzarbeit betroffen und haben weniger Geld. Für StipendienbezieherInnen besteht in diesen Fällen die Möglichkeit, eine höhere Beihilfe zu bekommen! Im Normalfall wird die Studienbeihilfe vom Elterneinkommen des Vorjahres berechnet.  In Ausnahmefällen kann man aber einen Antrag auf Schätzung des Elterneinkommens für 2020 stellen und damit eine höhere Beihilfe bekommen. So eine Schätzung ist nur dann möglich, wenn das Jahreseinkommen 2020 mindestens 10 Prozent geringer ist als 2019 und die Eltern unselbstständig beschäftigt sind. Wenn der Antrag auf Abänderung der Studienbeihilfe fristgerecht gestellt wurde, gilt die höhere Beihilfe ab dem Zeitpunkt, an dem auch die „alte“ Beihilfe gegolten hat, sonst gilt die Erhöhung mit dem Monat der Antragstellung. Wer erstmals einen Antrag auf ein Stipendium stellt, sollte gleich darauf hinweisen, dass die Eltern weniger Einkommen haben. Dann kann die höhere Beihilfe gleich beim ersten Mal bezogen werden. AK-Tipp: Wenn das Elterneinkommen heuer infolge… Weiterlesen …

Corona-Härtefonds der ÖH

Corona-Härtefonds der ÖH

Der Corona-Härtefonds ist ein Unterstützungsangebot der Österreichischen HochschülerInnenschaft, um Studierenden, die durch die Auswirkungen der Corona-Krise in eine finanzielle Notlage gekommen sind, einmalig finanziell unter die Arme zu greifen. Die Höhe der Unterstützung richtet sich nach dem Grad der sozialen Notlage und beträgt höchstens 800 Euro im Studienjahr; in Ausnahmefällen kann eine Unterstützung bis zu 1.000 Euro ausbezahlt werden. Soziale Bedürftigkeit im Sinne der Richtlinien liegt dann vor, wenn die monatlichen Ausgaben die monatlichen Einnahmen übersteigen. Etwaige Einnahmeausfälle oder finanzielle Verluste, die durch die Corona-Krise ausgelöst wurden, werden berücksichtigt. Bis spätestens 30.9.2020 kann ein Antrag gestellt werden. Die Richtlinien gibt’s hier. Folgendes ist zu beachten: Anträge an den Corona-Härtefonds werden ausschließlich online (NICHT über e-mail) entgegengenommen, das Corona-Härtefonds-Antragsformular ist zwingend auszufüllen. Es werden nur vollständig eingereichte Anträge behandelt, unvollständige Antrage werden  – aus Zeitgründen – abgelehnt.

Umfrage-Ergebnisse: Arbeiten und Studieren in Corona Zeiten

Umfrage-Ergebnisse: Arbeiten und Studieren in Corona Zeiten

Zwischen 28. April und 14. Mai wurde hier auf dem Blog arbeitenundstudieren.at der Arbeiterkammer eine Kurzbefragung durchgeführt, um ein Stimmungsbild zu erhalten, wie es den berufstätigen Studierenden derzeit geht. Knapp 500 Studierende haben an der Erhebung teilgenommen. Die rege Teilnahme an der Befragung und die zahlreichen Kommentare und offenen Antworten zeigen, wie vieleitig die Problemlagen sind und wie massiv berufstätige Studierende von dieser Krise betroffen sind. Die wichtigsten Ergebnisse zusammengefasst: Finanzielle Situation für knapp die Hälfte spürbar schlechter „Zwischen Panikattacken und Bewerbungen schreiben, schaffe ich es kaum an meiner Masterarbeit zu schreiben“ Fast die Hälfte der befragten berufstätigen Studierenden arbeitet krisenbedingt weniger (22 Prozent) oder gar nicht mehr (27 Prozent). Dementsprechend gibt auch fast die Hälfte an, dass ihre finanzielle Situation seit Beginn der Krise spürbar schlechter geworden ist.  Geringfügig Beschäftigte sind besonders oft und hart betroffen „Studienbeitrag, Selbstversicherung und Studierendenheim müssen bezahlt werden, Studieren geht aber nicht. Weil Kurzarbeit für Geringfügige… Weiterlesen …

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