Einträge mit dem Schlagwort: Exmatrikulation

Verbesserungen für berufstätige Studierende statt zusätzlicher Belastungen

Verbesserungen für berufstätige Studierende statt zusätzlicher Belastungen

Die aktuelle Studierendensozialerhebung (SOLA) hat neuerlich gezeigt, dass die soziale Durchmischung an österreichischen Hochschulen zu wünschen lässt. Abgeschwächt wird diese Schieflage vor allem dadurch, dass in Österreich ein vergleichsweise hoher Anteil an Studierenden über den „zweiten Bildungsweg“ ein Studium beginnt. Diese Studierenden sind zumeist berufstätig, insgesamt ist die Berufstätigkeit unter allen Studierenden auf 65 Prozent gestiegen – Hauptgrund dafür bleibt die finanzielle Notwendigkeit. Die aktuell in den Medien kolportierten Änderungen im Universitätsgesetz, insbesondere die nunmehr erforderliche Mindeststudienleistung an Universitäten von 24 ECTS innerhalb der ersten beide Jahre (auf diesem Blog wurde bereits über die vorhergehenden Pläne von jährlich 16 ECTS berichtet) würden aber angesichts der derzeitigen Studienbedingungen gerade berufstätige Studierende zusätzlich belasten und damit die soziale Schieflage im Hochschulsystem weiter verschärfen. Das wäre aber genau der falsche Weg: Die Bedürfnisse und Interessen berufstätiger Studierender sowie die soziale Dimension im Hochschulbereich müssen endlich ausreichend Beachtung finden. Diesen ohnehin bereits benachteiligten Gruppen… Weiterlesen …

16 ECTS im Jahr oder Rausschmiss?

16 ECTS im Jahr oder Rausschmiss?

Laut APA-Information soll die Novelle des Universitätsgesetzes (UG) eine massive Verschärfung der Studienbedingungen bringen. Demnach müssen Studierende künftig eine Mindestleistung von 16 ECTS-Punkten pro Jahr erbringen, ansonsten erlischt ihre Zulassung. Der Nachweis soll das ganze Studium über jährlich erfolgen, abgesehen vom ersten Studienjahr in dem die Studieneingangs- und Orientierungsphase (STEOP) absolviert werden muss. Eine Beurlaubung von zwei Semestern während des gesamten Studiums soll möglich sein. Gerade für berufstätige Studierende stellt diese geplante Regelung eine massive weitere Hürde dar. Laut der aktuellen Studierendensozialerhebung sind 65 Prozent der Studierenden berufstätig und zwar im Schnitt über 20 Stunden in der Woche. Schon die Wiedereinführung der Studiengebühren für Berufstätige hat die berufstätigen Studierenden schwer getroffen. (Zur Erinnerung: Wer länger als die vorgesehene Mindeststudiendauer zuzüglich zwei Semester studiert, muss Studiengebühren zahlen, Berufstätigkeit ist kein Ausnahmegrund mehr). Die nun geplante Regelung greift hingegen noch viel tiefer in die Studiermöglichkeit bzw. – unmöglichkeit für Berufstätige ein: Jede… Weiterlesen …

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