Einträge mit dem Schlagwort: ÖH

Gütesiegel für faire Praktika in Salzburgs Betrieben

Gütesiegel für faire Praktika in Salzburgs Betrieben

Praktika sind eine Chance für Studierende. Sie haben die Möglichkeit, das an der (Fach)Hochschule angeeignete Wissen anzuwenden, zugleich werden wichtige Brücken in die Arbeitswelt gebaut und Netzwerke gebildet. Ein gutes Praktikum kann der Beginn einer stabilen beruflichen Karriere sein. Problematisch wird es allerdings, wenn sich Studierende von einem Praktikum zum nächsten hanteln oder durch unbezahlte Praktika in finanzielle Schwierigkeiten geraten. Gemeinsam mit der Österreichischen Hochschülerschaft, der Gewerkschaft und der Salzburger Gebietskrankenkasse hat die Arbeiterkammer Salzburg daher das „Gütesiegel Praktikum“ ins Leben gerufen. Damit werden Unternehmen auf 3 Jahre ausgezeichnet, die ihren Praktikantinnen und Praktikanten gute Arbeitsbedingungen und faire Löhne garantieren. Folgende Kriterien beinhaltet das Gütesiegel Praktikum: Es besteht ein schriftlicher Praktikumsvertrag, der Dauer, Beschäftigungs- und Versicherungsform, Entgelt, Ansprechperson, Ausbildungsziele, Feedbackmechanismen und Anwesenheitszeiten festlegt Der Tätigkeitsbereich wird abgestimmt auf das Bildungsziel der (Fach)Hochschule Eine passende Betreuungsperson steht vor Ort zur Verfügung und es wird Kontakt zum Betriebsrat hergestellt Arbeitsmittel und Infrastruktur werden… Weiterlesen …

Wenn es beim Studium zu Problemen kommt

Wenn es beim Studium zu Problemen kommt

Viele Studierende haben das Gefühl, mit Problemen im Studium alleine dazustehen. Für viele Problemfälle, z.B. bei Prüfungen, Schreibblockaden oder Lernschwierigkeiten, Anrechnungsproblemen, etc., gibt es jedoch verschiedene Anlaufstellen und Beratungsangebote.   Folgende Stellen beraten Studierende kostenlos und vertraulich: Die Österreichische HochschülerInnenschaft (ÖH) ist die Interessenvertretung der Studierenden. Sie bietet auch eine eigene Beratung zu studien- und prüfungsrechtlichen Problemen an. Sie können sich entweder bei der ÖH-Bundesvertretung beraten lassen oder sich direkt an die Studienvertretung an Ihrer Hochschule wenden. Die Kontaktdaten finden Sie auf der Website der ÖH. 01/310 88 80 0 bipol@oeh.ac.at   Die Ombudsstelle für Studierende ist eine Einrichtung des Wissenschaftsministeriums. 0800-311 650 (gebührenfrei, Montag bis Freitag, 9–16 Uhr) info@hochschulombudsmann.at Zusätzlich zur österreichweiten Ombudsstelle gibt es vereinzelt Ombudsstellen direkt an Hochschulen, zB an der Wirtschaftsuniversität Wien (01 313 36 / 6039, ombudsmann@wu.ac.at)   Die Psychologische Studierendenberatung hilft zB bei Prüfungs- und Motivationsproblemen, Schreibblockaden oder psychischen Belastungen. Es wird auch eine… Weiterlesen …

Mit Studieren Probieren Hörsaalluft schnuppern

Mit Studieren Probieren Hörsaalluft schnuppern

Die richtige Studienwahl ist eine Herausforderung, da es oft gar nicht so einfach ist, sich unter manchen Studienrichtungen etwas Konkretes vorzustellen. Um einen authentischen Eindruck von einem Studium zu bekommen, organisiert die Österreichische Hochschüler_innenschaft (ÖH) Bundesvertretung jedes Semester rund 500 Schnuppertermine für Studieninteressierte in ganz Österreich. Dabei hat man die Möglichkeit, gemeinsam mit erfahrenen Studierenden eine Lehrveranstaltung zu besuchen und den Studienalltag hautnah zu erleben. Auch Fragen rund um die jeweilige Hochschule und zum Studium sind willkommen. Das Angebot ist natürlich kostenlos! Die Schnuppertermine reichen von großen Studienrichtungen wie z.B. Medizin oder Lehramt bis hin zu weniger bekannten Studienrichtungen wie Mobile Computing oder Ägyptologie. Universitäten, Fachhochschulen und Pädagogische Hochschulen in ganz Österreich können mit Studieren Probieren besucht werden. Termine für Sommersemester 2018 jetzt online Die Termine finden im Sommersemester 2018 zwischen 15. April und 15. Juni statt. Auf der Webseite von Studieren Probieren kann man sich einen Überblick über das Angebot… Weiterlesen …

Wie sieht ein gutes Pflichtpraktikum aus?

Wie sieht ein gutes Pflichtpraktikum aus?

In vielen Studienrichtungen sind Pflichtpraktika vorgeschrieben. Die Idee dahinter: Durch verpflichtende Praxiszeiten soll das theoretische Wissen in der Berufswirklichkeit angewendet werden. Das Arbeitsrecht kennt den Begriff „Praktikum“ nicht, sondern unterscheidet folgende Formen der Beschäftigung: Arbeitsverhältnis: Hier leistet man Arbeit und erhält im Gegenzug Entgelt nach kollektivvertraglichen Bestimmungen, zusätzlich ist man bei der Sozialversicherung gemeldet. Man steht in einer „persönlichen Abhängigkeit“ zum Dienstgeber. Ausbildungsverhältnis: Lernerfahrung und Ausbildung der Praktikantin/des Praktikanten stehen hier im Vordergrund, nicht das Interesse des Betriebes. Es sollen keine niederen Hilfstätigkeiten verrichtet werden und Praktikantinnen und Praktikanten ersetzen auch keine reguläre Arbeitskraft. Ausbildungsverhältnisse müssen nicht entlohnt werden, manche bekommen ein „Taschengeld“, es besteht lediglich unfallversicherungsschutz. Die Österreichische Hochschülerschaft hat gemeinsam mit der Arbeiterkammer Gütekriterien formuliert, die gute Pflichtpraktika auszeichnen. Wer ein Pflichtpraktikum anstrebt, kann sich an diesen Kriterien orientieren: Ein schriftlicher Praktikumsvertrag soll einen Rahmen abstecken und unter anderem gleich zu Beginn klären, wie lange das Praktikum dauert… Weiterlesen …

Wir wünschen erholsame Feiertage und alles Gute für 2018

Wir wünschen erholsame Feiertage und alles Gute für 2018

Das neue Regierungsprogramm liegt vor und es verheißt für Studierende wenig Gutes.  Mehrere Einschnitte sind geplant: Neben Exmatrikulation bei längerer Prüfungsinaktivität, Einschränkung der Mehrfachinskriptionen und Reduzierung der Prüfungsantritte soll es etwa auch Studiengebühren geben (die Rede ist von 500 Euro im Semester). Nicht nur die Österreichische HochschülerInnenschaft (ÖH) und die Arbeiterkammer sind gegen Studiengebühren, auch die Linzer JKU spricht sich dagegen aus: Laut Rektor Meinhard Lukas sind Studiengebühren zum jetzigen Zeitpunkt das falsche Signal. Apropos ÖH: Ein weiterer heikler Punkt des Regierungsprogramms betrifft die HochschülerInnenschaft: So soll die Wirkungsmöglichkeit der gesetzlichen Interessensvertretung der Studierenden drastisch reduziert werden. Im Regierungsprogramm heißt es dazu: Die der Hochschülerschaft zur Verfügung gestellten Mittel sollen ausschließlich für Aufgaben der Beratung und Interessenvertretung von Studierenden verwendet werden können  Ausweitung der Kontroll- und Sanktionsmöglichkeiten gegenüber der ÖH, um eine Missachtung der Vorgaben zu verhindern Es wird also auf jeden Fall auch im neuen Jahr viel zu tun geben. Aber… Weiterlesen …

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