Einträge mit dem Schlagwort: Sozialerhebung

Soziale Durchmischung an Hochschulen fördern

Soziale Durchmischung an Hochschulen fördern

Für die neue Studierenden-Sozialerhebung wurden im Sommersemester 2019 Studierende an allen Universitäten, Fachhochschulen, Pädagogischen Hochschulen und Privatuniversitäten in Österreich mittels eines Online-Fragebogens befragt. Mehr als 48.000 Studierende beteiligten sich daran. Die letzte Studierenden-Sozialerhebung (SOLA) stammt aus dem Jahr 2015. Die vorliegende Erhebung ist also die erste Befragung seit der von der Arbeiterkammer wiederholt eingeforderten Reform des Studienförderungsgesetzes, welche nach etwa zehn Jahren erstmals eine deutliche Anhebung der Stipendien gebracht hat. AkademikerInnenkinder an Hochschulen überrepräsentiert Zunächst das Positive: Laut SOLA 2019 sind zwei Drittel der StudienanfängerInnen sogenannte „first generation students“, d. h. die Eltern haben als höchsten Bildungsabschluss eine Matura. Im europäischen Vergleich ist der Anteil von Studierenden mit „Nicht-AkademikerInnen-Eltern“ sogar verhältnismäßig hoch. Allerdings ist dies kein Beleg für einen sozial ausgewogenen Hochschulzugang. Denn relevant ist der innerösterreichische Vergleich mit der Gesamtbevölkerung, und hier zeigt sich, dass „AkademikerInnenkinder“ mit einer deutlich höheren Wahrscheinlichkeit ein Studium beginnen als Kinder von Eltern ohne Studium…. Weiterlesen …

Sozialerhebung: Mehr als ein Viertel der Studierenden sind „SpäteinsteigerInnen“

Sozialerhebung: Mehr als ein Viertel der Studierenden sind „SpäteinsteigerInnen“

Anfang dieser Woche wurden die Ergebnisse der neuen Studierendensozialerhebung präsentiert.  Für die Sozialerhebung wurden im SS 2015 47.000 Studierende online befragt. Was sagen die Ergebnisse zu Vereinbarkeit von Studium und Beruf. Nächste Woche gibt es hier einen ausführlichen Bericht, nachdem die Ergebnisse speziell für berufstätige Studierende der Arbeiterkammer nochmals gesondert präsentiert werden. So viel kann aber schon gesagt werden: Rund 61 Prozent gehen neben dem Studium einer Erwerbstätigkeit nach und zwar im Ausmaß von durchschnittlich fast 20 Stunden in der Woche. Studierende, die später einsteigen (SpäteinsteigerInnen), arbeiten auch mehr, nämlich durchschnittlich 26 Wochenstunden. Mehr als ein Viertel der Studierenden sind sogenannte SpäteinsteigerInnen, die also entweder erst zwei Jahre nach der Matura in ein Studium einsteigen, oder überhaupt im zweiten Bildungsweg ein Studium beginnen. Diese Studierenden führen – im Gesamten betrachteten – zu einer  Ausgewogenheit der sozialen Durchmischung, da viele über den 2. Bildungsweg ein Studium beginnen und somit häufig aus eher bildungsferneren Familien kommen…. Weiterlesen …

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