Einträge mit dem Schlagwort: Studienförderung

Höhere Studienbeihilfe bringt tausenden Studierenden ab sofort mehr Geld

Viele Jahre ließ die AK mit ihrer Forderung nach einer deutlich höheren Studienbeihilfe nicht locker und hatte damit schließlich Erfolg. Im Sommer wurde vom Nationalrat die Reform beschlossen, die ab sofort mit einem Plus von 18 Prozent deutlich mehr Geld bringt. Auch der Kreis der Anspruchsberechtigten wurde ausgeweitet. Die Reform kommt besonders Kindern von ArbeitnehmernInnen mit geringen Einkommen zu Gute und entlastet jene StudentenInnen, die bisher viel arbeiten mussten, um finanziell über die Runden zu kommen. Mit dem AK-Stipendienrechner unter www.stipendienrechner.at können Studierende berechnen, ob und wieviel Anspruch auf Studienbeihilfe sie haben. „Mit der Erhöhung der Studienbeihilfe wurde ein längst überfälliger Schritt in die richtige Richtung gesetzt, denn Studieren darf nicht vom sozialen Status bzw. vom Einkommen in der Familie abhängen“, betont AK-Präsident Dr. Johann Kalliauer. Seit 2007 wurde bei der Studienbeihilfe keine Inflationsanpassung mehr vorgenommen. Mit Beginn dieses Semesters stieg die Höchststudienbeihilfe für jene, die am Wohnort der Eltern… Weiterlesen …

Jetzt ist es fix: Nachweis für SelbsterhalterInnenstipendium bleibt bis WS 18/19 bei Euro 7.272

Jetzt ist es fix: Nachweis für SelbsterhalterInnenstipendium bleibt bis WS 18/19 bei Euro 7.272

Die umfangreiche Erhöhung und Ausweitung der Studienförderung ab September 2017 hätte für mehrere hundert angehende BezieherInnen von SelbsterhalterInnenstipendium einen äußerst unerfreulichen Nebeneffekt gehabt: Hatten sie ursprünglich von der zuständigen Behörde gemäß geltender Rechtslage zugesichert bekommen, dass der Einkommens-Nachweis von Euro 7.272 jährlich über vier Jahre ausreicht um SelbsterhalterInnenstipendium zu beziehen, waren es gemäß der im Sommer beschlossenen Reform plötzlich Euro 8.580, die nachgewiesen hätten werden müssen. Nicht zuletzt aufgrund der Bemühungen der Arbeiterkammer wurde schon im Juli von SPÖ und ÖVP ein Antrag eingebracht diese Regelung dahingehend zu ändern, dass der höhere Nachweis noch nicht ab dem Studienjahr 2017/18 sondern erst ab dem Studienjahr 2018/19 gelten soll. Dieser wurde nun am 20. September im Nationalrat beschlossen und zwar rückwirkend mit 1. September 2017. Wer also im Studienjahr 2017/18 um SelbsterhalterInnenstipendium ansucht braucht nach wie vor lediglich ein Einkommen von 7.272 Euro im Jahr (versicherungspflichtiges Einkommen abrufbar über die Gebietskrankenkasse) nachzuweisen. Ob… Weiterlesen …

Nachweis für SelbsterhalterInnenstipendium: Voraussichtlich bleibt es bis WS 18/19 bei Euro 7.272 jährlich

Nachweis für SelbsterhalterInnenstipendium: Voraussichtlich bleibt es bis WS 18/19 bei Euro 7.272 jährlich

Gute Nachrichten sind es wert, sogar eine Sommerpause zu unterbrechen: Die umfangreiche Erhöhung und Ausweitung der Studienförderung ab September 2017 hätte für mehrere hundert angehende BezieherInnen von SelbsterhalterInnenstipendium einen äußerst unerfreulichen Nebeneffekt: Hatten sie ursprünglich von der zuständigen Behörde gemäß geltender Rechtslage zugesichert bekommen, dass der Einkommens-Nachweis von Euro 7.272 jährlich über vier Jahre ausreicht um SelbsterhalterInnenstipendium zu beziehen, sind es gemäß der nun beschlossenen Reform plötzlich Euro 8.580, die nachgewiesen werden müssen. Eine böse Überraschung für jene, die fix damit gerechnet haben, aber die neue Einkommensgrenze nicht erreichen.  SPÖ und ÖVP haben daher nun – nicht zuletzt auch aufgrund der Informationen der Arbeiterkammer – einen Änderungsantrag einbracht, der beim nächsten Budgetausschuss am 13. September beschlossen werden soll. In der Parlamentskorrespondenz heißt es dazu unter anderem: „Da das erforderliche Einkommen nun ebenfalls auf 8.580 € pro Jahr angehoben wurde, will die Koalition nun eine Vorkehrung für jene Personen treffen, die auf den… Weiterlesen …

Bildungsteilzeit – eine Alternative zur Bildungskarenz

Bildungsteilzeit – eine Alternative zur Bildungskarenz

  Für Personen, die ihre Arbeitszeit während des Studiums reduzieren wollen, dabei jedoch nicht ganz aus dem Berufsleben aussteigen möchten, bietet die Bildungsteilzeit eine gute Alternative sich einerseits etwas Zeit zum Lernen zu verschaffen und andererseits im Berufsleben präsent zu bleiben. Im Detail funktioniert die Bildungsteilzeit folgendermaßen: Arbeitnehmer/-innen reduzieren ihre Normalarbeitszeit um mindestens 25 Prozent bzw. maximal 50 Prozent, wobei dabei die reduzierte wöchentliche Arbeitszeit mindestens 10 Wochenstunden betragen und das monatliche Entgelt über der Geringfügigkeitsgrenze liegen muss. Pro reduzierter Arbeitsstunde erhält die/der Arbeitnehmer/-innen vom AMS ein Bildungsteilzeitgeld in der Höhe von € 0,78. Bildungsteilzeitgeld kann für maximal 24 Monate bezogen werden. Eine Inanspruchnahme in Blöcken (von jeweils mindestens 4 Monaten) ist möglich. Bildungsteilzeit und Bildungskarenz können kombiniert werden, wobei für 4 Jahre maximal 2 Jahre Bildungsteilzeit oder 1 Jahr Bildungskarenz zur Verfügung stehen. Bildungsteilzeit und Selbsterhalter/-innen-Stipendium können grundsätzlich parallel in Anspruch genommen werden. Dabei ist jedoch darauf zu achten, dass die Zuverdienstgrenze… Weiterlesen …

Trotz Erwerbstätigkeit kann in vielen Fällen Studienförderung bezogen werden

Trotz Erwerbstätigkeit kann in vielen Fällen Studienförderung bezogen werden

Es kommt immer wieder vor, dass Studierende Anspruch auf Studienförderung haben, aber nicht ansuchen, weil sie der Meinung sind, viel zu viel zu verdienen. Was viele nicht wissen: Seit der letzten Anhebung der Zuverdienstgrenze kann man wirklich ganz schön viel dazuverdienen. Ein Beispiel: Der Einfachheit halber nehmen wir ein Bruttomonatsgehalt in einem Angestelltenverhältnis von 1.000 Euro an, 14-mal im Jahr. Die beispielgebende Studierende hat außerdem grundsätzlich Anspruch auf  SelbsterhalterInnenstipendium in der Höhe von 8.148 Euro im Jahr. Die Zuverdienstgrenze für die Studienförderung liegt bei 10.000 Euro. Allerdings ist damit nicht der Bruttobezug gemeint, sondern der Bruttobezug abzüglich Sozialversicherung abzüglich Werbungskostenpauschale. Im Beispiel hieße das: 14.000 Euro abzüglich 2.096,80 Euro Sozialversicherung abzüglich 192 Euro Werbungskostenpauschale. Bleiben als Jahres-Einkommen im Sinne des Studienförderungsgesetzes 11.711,20 Euro.  Mit dem Brutto-Netto-Rechner der AK ist das ganz einfach auszurechnen. Die Zuverdienstgrenze liegt bei 10.000 Euro, alles darüber wird von der Studienförderung abgezogen. Demnach werden der Studierenden… Weiterlesen …

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