Einträge mit dem Schlagwort: Studienförderung

Zuverdienstgrenze wird auch für Studienförderung erhöht

Die Arbeiterkammer hat es zuletzt in der Vorwoche gefordert, heute Mittwoch wurde es im Ministerrat beschlossen: Die Zuverdienstgrenze für Studienförderung wird auf Euro 15.000 erhöht. Erst im September wurde die Zuverdienstgrenze für die Familienbeihilfe von Euro 10.000 auf Euro 15.000 erhöht, die entsprechende Erhöhung auch bei der Studienbeihilfe ist eine wichtige und richtige Folgemaßnahme. Diese Maßnahme soll – ebenso wie bei der Zuverdienstgrenze für die Familienbeihilfe – rückwirkend für das gesamte Kalenderjahr gelten. Studierende können nun also Euro 15.000 im Kalenderjahr dazuverdienen ohne dass eine der beiden wichtigsten Förderungen gekürzt wird. Unter den Euro 15.000 ist in beiden Fällen der Bruttobezug abzüglich Sozialversicherung und Werbungskostenpauschale zu verstehen. Während bei der Studienförderung jedoch vom gesamten Jahreseinkommen ausgegangen wird, wird für die Zuverdienstgrenze bei der Familienbeihilfe das 13. und 14. Gehalt nicht berücksichtigt. Wichtig für sogenannte SelbsterhalterInnen in der Studienförderung: Wer schon mindestens vier Jahre berufstätig ist, kann bei Vorliegen der sonstigen… Weiterlesen …

SelbsterhalterInnenstipendium: Infos und Stolpersteine

SelbsterhalterInnenstipendium: Infos und Stolpersteine

Üblicherweise soll die staatliche Studienförderung als Ersatz dienen, wenn das Einkommen der Eltern nicht reicht, um so die soziale Durchmischung im Hochschulsektor zu steigern. Einzige Ausnahme: das SelbsterhalterInnenstipendium. Es ist eine Form der Förderung, bei der das Elterneinkommen ausnahmsweise keine Rolle spielt und soll jenen Personen einen späteren Studieneinstieg finanziell ermöglichen, die davor bereits mindestens vier Jahre lang gearbeitet haben. Denn gerade diese Personengruppe hatte in jüngeren Jahren oftmals aufgrund des sozialen Hintergrunds nicht die Chance, ein Studium zu beginnen.

AK OÖ fordert mehr Studien­plätze, Ver­besser­ungen für berufs­tätige Studier­ende und eine auto­matische An­passung der Stip­endien

AK OÖ fordert mehr Studien­plätze, Ver­besser­ungen für berufs­tätige Studier­ende und eine auto­matische An­passung der Stip­endien

Das neue Studienjahr hat begonnen – für viele der Beginn eines neuen Lebensabschnitts. Doch der Weg dorthin war für tausende junge Menschen aufgrund unterschiedlicher Fristen und Aufnahmeverfahren durchaus fordernd. Nicht jede/-r bekam überdies einen Platz im angestrebten Studienfach. Eine weitere Hürde für viele angehende AkademikerInnen: die Finanzierbarkeit des Studiums. Am Hochschulstandort Linz gehen laut Studierendensozialerhebung mehr als 65 Prozent der Studierenden während des Semesters einer Erwerbstätigkeit nach, um über die Runden zu kommen. Die AK fordert zur Verbesserung der Situation mehr Studienplätze, eine automatische Index-Anpassung der Studienbeihilfe und die Streichung von Studiengebühren. AK-Präsident Dr. Johann Kalliauer spricht sich für eine deutliche Erhöhung der Studienplätze in Bereichen mit hoher Nachfrage nach AbsolventenInnen aus: „Es ist völlig unverständlich, dass zum Beispiel alle über einen Ärzte- und Informatikermangel klagen, aber gleichzeitig viele interessierte Maturantinnen und Maturanten keinen Studienplatz bekommen, weil zu wenige Plätze zur Verfügung stehen“, sagt er Doch selbst jene, die einen… Weiterlesen …

Mehr Schwung im Endspurt: Das Studienabschluss-Stipendium

Mehr Schwung im Endspurt: Das Studienabschluss-Stipendium

Das Studienabschluss-Stipendium ist interessant für Studierende, die sich in ihrem Bachelor-, Master- oder Diplomstudium bereits auf der Zielgeraden befinden und in den letzten Jahren gearbeitet haben. Es soll Studierenden ermöglichen, sich am Ende ihres Studiums voll und ganz auf das Studium zu konzentrieren und sie beim Studienabschluss unterstützen.

Interessantes rund um die staatliche Studienförderung

Interessantes rund um die staatliche Studienförderung

Im Sommer 2017 wurde eine lang erwartete Erhöhung der Studienbeihilfe beschlossen. Die 18-prozentige Steigerung entsprach ziemlich genau der Abgeltung der Inflationsrate seit der letzten Anhebung. Zusätzlich wurde der BezieherInnenkreis ausgeweitet. Diese Änderungen stellten zweifelsohne wichtige Maßnahmen dar.  Aber abgesehen davon, dass das System immer undurchsichtiger wird, ist die Abgeltung der Inflation noch keine Erhöhung im eigentlichen Sinne. Um ein wenig Licht in die erwähnten undurchsichtigen und komplizierten Studienförderungsbestimmungen zu bringen, werden nachfolgend einige wichtige aber weniger bekannte Regelungen bzw. Anwendungsfälle zusammengefasst: Fahrtkostenzuschuss für Studierende während Praktikum Die Ausgangslage: Studierende, die während des Studiums ein Pflichtpraktikum an einem anderen Ort machen müssen, bekommen dafür keinen Fahrtkostenzuschuss. Allerdings ist es für StudienbeihilfenbezieherInnen möglich, die Fahrtkosten zum Praktikumsplatz über das Instrument der Studienunterstützung zurück zu bekommen. Lehre mit Matura Zahlreiche junge Menschen entscheiden schon während ihrer Lehrausbildung, die Matura nachzuholen. Was vielfach jedoch nicht bekannt ist: Auch die Lehrzeit zählt zu den Jahren… Weiterlesen …

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