Einträge mit dem Schlagwort: Studiengebühren

Studiengebühren für Berufstätige: AK fordert Reparatur

Studiengebühren für Berufstätige: AK fordert Reparatur

In einer aktuellen Presseaussendung fordert die OÖ  Arbeiterkammer Minister Faßmann auf, die Regelung zur Befreiung berufstätiger Studierenden von Studiengebühren zu reparieren: Derzeit sind alle Universitätsstudierenden aus Österreich und der EU innerhalb der Mindeststudienzeit (plus zwei Toleranz-Semester) von der Studiengebühr befreit. Berufstätige Studierende sind auch über diese Zeit hinaus befreit. Aus gutem Grund: Denn durch die Doppelbelastung können sie ihr Studium kaum in dieser Frist beenden. Diese Bestimmung für die berufstätigen Studierenden wurde vom Verfassungsgerichtshof vor mehr als einem Jahr gekippt. Dem Gesetzgeber gab er einen Reparaturauftrag, der bis Ende Juni 2018 zu erfüllen ist. Doch bisher gab es von keinem der in dieser Zeit tätigen Wissenschaftsminister auch nur irgendein Anzeichen, das reparieren zu wollen und eine entsprechende Regierungsvorlage einzubringen. Damit gilt ab Herbst 2018 für 30.000 berufstätige Studierende: Bitte zahlen! AK-Präsident Dr. Johann Kalliauer ist verärgert: „Es kann doch nicht sein, dass auch Minister Faßmann einen Auftrag des Höchstgerichts ignoriert… Weiterlesen …

Arbeiten & Studieren & Studiengebühren zahlen

Arbeiten & Studieren & Studiengebühren zahlen

Schlechte Nachrichten hat die schwarz blaue Regierung für berufstätige Studierende: Laut Medienberichten müssen erwerbstätige Studierende, die die Mindeststudienzeit einschließlich zweier Toleranzsemester überschritten haben, künftig 365 Euro Studiengebühren im Semester zahlen. Die Arbeiterkammer reagiert umgehend: Für den Präsidenten der Bundesarbeitskammer Rudi Kaske ist es „absolut unverständlich“, dass das Wissenschaftsministerium nicht wieder die Bestimmung in Kraft setzen will, nach der Studierende keine Studiengebühren zahlen müssen, wenn sie nebenbei arbeiten: „Eine Benachteiligung Berufstätiger darf nicht sein.“ Das Ministerium müsse „seiner Aufgabe nachkommen und bei der anstehenden Novelle des Universitätsgesetzes den entsprechenden Paragrafen reparieren“. Kaske verweist darauf, dass Berufstätige bisher trotz längeren Studiums eben deshalb keine Gebühren zahlen müssen, weil die Berufstätigkeit ein Vollzeitstudium verhindert: „Es kann nicht sein, dass gerade jene Studierenden zur Kasse gebeten werden, die sich kein Vollzeitstudium leisten können, sondern zusätzlich arbeiten müssen.“ Überdies liege dem Parlament bereits ein Vorschlag für eine faire Behandlung der berufstätigen Studierenden vor: „Es wird ja wohl nicht… Weiterlesen …

Wir wünschen erholsame Feiertage und alles Gute für 2018

Wir wünschen erholsame Feiertage und alles Gute für 2018

Das neue Regierungsprogramm liegt vor und es verheißt für Studierende wenig Gutes.  Mehrere Einschnitte sind geplant: Neben Exmatrikulation bei längerer Prüfungsinaktivität, Einschränkung der Mehrfachinskriptionen und Reduzierung der Prüfungsantritte soll es etwa auch Studiengebühren geben (die Rede ist von 500 Euro im Semester). Nicht nur die Österreichische HochschülerInnenschaft (ÖH) und die Arbeiterkammer sind gegen Studiengebühren, auch die Linzer JKU spricht sich dagegen aus: Laut Rektor Meinhard Lukas sind Studiengebühren zum jetzigen Zeitpunkt das falsche Signal. Apropos ÖH: Ein weiterer heikler Punkt des Regierungsprogramms betrifft die HochschülerInnenschaft: So soll die Wirkungsmöglichkeit der gesetzlichen Interessensvertretung der Studierenden drastisch reduziert werden. Im Regierungsprogramm heißt es dazu: Die der Hochschülerschaft zur Verfügung gestellten Mittel sollen ausschließlich für Aufgaben der Beratung und Interessenvertretung von Studierenden verwendet werden können  Ausweitung der Kontroll- und Sanktionsmöglichkeiten gegenüber der ÖH, um eine Missachtung der Vorgaben zu verhindern Es wird also auf jeden Fall auch im neuen Jahr viel zu tun geben. Aber… Weiterlesen …

Studiengebühren sind KEINE Lösung!

Studiengebühren sind KEINE Lösung!

Die sonderbare Idee Veit Sorgers im heutigen Standard,  den Hochschulen zu helfen, indem man den Studierenden neben den Lebenserhaltungskosten auch noch Kosten für den Studienplatz aufhalst, geht völlig an der Realität vorbei.  Die vorgebrachten Argumente haben wenig mit Fakten, aber viel mit Ideologie zu tun. Fachhochschulen: Aktuell werden von der FH Oberösterreich, FH Burgenland, dem BMLV, der FH Vorarlberg, FH Kärnten und der FH Joanneum keine Beiträge eingehoben. Etwa  37 % der FH Studierenden zahlen keinen Studienbeitrag. Wenn Herr Sorger davon spricht, dass an allen FHs Gebühren anfallen, ist das offensichtlich unrichtig. Ebenso falsch ist seine Aussage, wonach sich Studiengebühren in zahlreichen Ländern als Steuerungsinstrument bewährt hätten: In unserem Nachbarland Deutschland, das neben Österreich bekannt ist für ein hochselektives Schul- und Bildungssystem, hat heuer selbst Bayern die Studiengebühren wieder abgeschafft.  Aus gutem Grund betitelte „der Spiegel“ die Studiengebühren als „Auslaufmodell“ Und der von ihm zitierte Bericht zur Sozialen Lage der Studierenden… Weiterlesen …

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