Einträge mit dem Schlagwort: Studiengebühren

Studiengebühren-Erlass an der JKU: Umfangreiche und weitreichende Kriterien

Studiengebühren-Erlass an der JKU: Umfangreiche und weitreichende Kriterien

Die Bundesregierung hat im Vorjahr – entgegen zahlreicher Proteste –  die aufgrund einer höchstgerichtlichen Entscheidung aufgehobene Regelung wonach Berufstätige von den Studiengebühren ausgenommen sind, nicht repariert. Schon letztes Jahr hat die JKU, die traditionell einen sehr hohen Anteil an berufstätigen Studierenden hat, angekündigt hier als Universität eine eigene Erlass-Regelung zu beschließen. Die Arbeiterkammer Oberösterreich hat sich massiv für eine Neuregelung im Gesetz eingesetzt, die weiterhin für alle Berufstätigen einen Erlass der Studiengebühren ermöglicht. Dass daher zumindest auf Universitätsebene versucht wird, die  Nichtregelung dieses Umstandes durch die Regierung abzufedern, wird von der Arbeiterkammer Oberösterreich ausdrücklich begrüßt. Die ÖH an der JKU hat nun gestern die genauen Bedingungen bekanntgegeben, unter denen berufstätige Studierende die Studiengebühren hinkünftig rückerstattet bekommen. Neben sog. Kernkriterien wird es noch zahlreiche weitere Kriterien geben, die erfüllt werden müssen.  Es ist daher aufgrund Vielzahl und Härte dieser Voraussetzungen zu befürchten, dass es im Ergebnis auf eine Härtefall-Regelung hinauslaufen wird,… Weiterlesen …

Interessantes rund um die staatliche Studienförderung

Interessantes rund um die staatliche Studienförderung

Im Sommer 2017 wurde eine lang erwartete Erhöhung der Studienbeihilfe beschlossen. Die 18-prozentige Steigerung entsprach ziemlich genau der Abgeltung der Inflationsrate seit der letzten Anhebung. Zusätzlich wurde der BezieherInnenkreis ausgeweitet. Diese Änderungen stellten zweifelsohne wichtige Maßnahmen dar.  Aber abgesehen davon, dass das System immer undurchsichtiger wird, ist die Abgeltung der Inflation noch keine Erhöhung im eigentlichen Sinne. Um ein wenig Licht in die erwähnten undurchsichtigen und komplizierten Studienförderungsbestimmungen zu bringen, werden nachfolgend einige wichtige aber weniger bekannte Regelungen bzw. Anwendungsfälle zusammengefasst: Fahrtkostenzuschuss für Studierende während Praktikum Die Ausgangslage: Studierende, die während des Studiums ein Pflichtpraktikum an einem anderen Ort machen müssen, bekommen dafür keinen Fahrtkostenzuschuss. Allerdings ist es für StudienbeihilfenbezieherInnen möglich, die Fahrtkosten zum Praktikumsplatz über das Instrument der Studienunterstützung zurück zu bekommen. Lehre mit Matura Zahlreiche junge Menschen entscheiden schon während ihrer Lehrausbildung, die Matura nachzuholen. Was vielfach jedoch nicht bekannt ist: Auch die Lehrzeit zählt zu den Jahren… Weiterlesen …

Uni-Stipendien für Berufstätige, die Studiengebühren zahlen müssen: Jetzt beantragen!

Ab diesem Semester (Wintersemester 2018/19) müssen berufstätige Studierende, die länger für ihr Uni-Studium brauchen (Mindeststudienzeit + zwei Toleranzsemester), wieder Studiengebühren zahlen. Einige Universitäten haben daher ein sogenanntes „Studienabschluss-Stipendium“ für Berufstätige eingerichtet, wofür sie Teile der zusätzlichen Einnahmen durch die Studiengebühren verwenden. Damit soll es für berufstätige Studierende zu einer finanziellen Entlastung kommen – wenn sie bestimmte Leistungskriterien erfüllen und sie ein gewisse Einkommenshöhe nicht übersteigen. Aber Achtung: Die Antragsfristen sind zum Teil sehr kurzfristig!   Ersatzlösung an einigen Universitäten: „Studienabschluss-Stipendium“ Bisher haben bereits folgende Universitäten ein sogenanntes „Studienabschluss-Stipendium“ eingeführt (Stand Mitte November 2018): Universität Höhe pro Semester Antragsfrist für WiSe 18/19 Technische Universität Wien 1.500 Euro Bis 30. November 2018 Univ. für Musik und darstellende Kunst Wien 363 Euro Bis 30. November 2018 Universität für Bodenkultur Wien 400 Euro Bis 10. Dezember 2018 Universität Graz 500 Euro Bis 10. Dezember 2018 Technische Universität Graz 500 Euro Bis 10. Dezember 2018 Medizinuniversität… Weiterlesen …

Ab Herbst Studiengebühren für Berufstätige: Was Betroffene tun können

Ab Herbst Studiengebühren für Berufstätige: Was Betroffene tun können

Bisher waren berufstätige Studierende an öffentlichen Universitäten von Studiengebühren befreit – auch wenn sie länger als die gebührenfreie Zeit für den Studienabschluss brauchten. Diese Regelung wurde jedoch vom Verfassungsgerichtshof aufgehoben und läuft aus, weil die Regierung die Bestimmung nicht reparieren wollte. Ab Wintersemester 2018/19 müssen daher rund 25.000 Studierende, die arbeiten und mehr als die Regelstudienzeit plus 2 Toleranzsemester benötigen, wieder Studienbeiträge in der Höhe von € 363,63/Semester bezahlen. Doppelte Benachteiligung: Studiengebühren trotz Mehrfachbelastung Studierende, die neben dem Studium arbeiten, brauchen aufgrund der Mehrfachbelastung länger bis zum Studienabschluss als Vollzeitstudierende. Außerdem leisten sie als SteuerzahlerInnen bereits jetzt vielfach einen finanziellen Beitrag. Daher fordert die AK, dass die Regelung für berufstätige Studierende repariert wird. Denn es könne nicht sein, dass genau jene Gebühren zahlen müssen, die sich kein Vollzeitstudium leisten können. Informieren Sie sich über Ihre Möglichkeiten! Studiengebühren sind für viele berufstätige Studierende eine zusätzliche Belastung, für manche vermutlich sogar ein… Weiterlesen …

Studiengebühren für Berufstätige: AK fordert Reparatur

Studiengebühren für Berufstätige: AK fordert Reparatur

In einer aktuellen Presseaussendung fordert die OÖ  Arbeiterkammer Minister Faßmann auf, die Regelung zur Befreiung berufstätiger Studierenden von Studiengebühren zu reparieren: Derzeit sind alle Universitätsstudierenden aus Österreich und der EU innerhalb der Mindeststudienzeit (plus zwei Toleranz-Semester) von der Studiengebühr befreit. Berufstätige Studierende sind auch über diese Zeit hinaus befreit. Aus gutem Grund: Denn durch die Doppelbelastung können sie ihr Studium kaum in dieser Frist beenden. Diese Bestimmung für die berufstätigen Studierenden wurde vom Verfassungsgerichtshof vor mehr als einem Jahr gekippt. Dem Gesetzgeber gab er einen Reparaturauftrag, der bis Ende Juni 2018 zu erfüllen ist. Doch bisher gab es von keinem der in dieser Zeit tätigen Wissenschaftsminister auch nur irgendein Anzeichen, das reparieren zu wollen und eine entsprechende Regierungsvorlage einzubringen. Damit gilt ab Herbst 2018 für 30.000 berufstätige Studierende: Bitte zahlen! AK-Präsident Dr. Johann Kalliauer ist verärgert: „Es kann doch nicht sein, dass auch Minister Faßmann einen Auftrag des Höchstgerichts ignoriert… Weiterlesen …

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