Einträge mit dem Schlagwort: Studiengebühren

Uni-Stipendien für Berufstätige, die Studiengebühren zahlen müssen: Jetzt beantragen!

Ab diesem Semester (Wintersemester 2018/19) müssen berufstätige Studierende, die länger für ihr Uni-Studium brauchen (Mindeststudienzeit + zwei Toleranzsemester), wieder Studiengebühren zahlen. Einige Universitäten haben daher ein sogenanntes „Studienabschluss-Stipendium“ für Berufstätige eingerichtet, wofür sie Teile der zusätzlichen Einnahmen durch die Studiengebühren verwenden. Damit soll es für berufstätige Studierende zu einer finanziellen Entlastung kommen – wenn sie bestimmte Leistungskriterien erfüllen und sie ein gewisse Einkommenshöhe nicht übersteigen.   Ersatzlösung an einigen Universitäten: „Studienabschluss-Stipendium“ Bisher haben bereits folgende Universitäten ein sogenanntes „Studienabschluss-Stipendium“ eingeführt (Stand Oktober 2018): Universität Höhe des Stipendiums Antragsfrist Universität Wien 350 Euro pro Semester Oktober-November 2019 Universität Graz 500 Euro pro Semester Bis 10. Dezember 2018 Technische Universität Wien 1.500 Euro pro Semester Bis 30. November 2018 Technische Universität Graz 500 Euro pro Semester Bis 10. Dezember 2018 Zusätzlich haben einige andere Universitäten wie etwa die Universität Innsbruck und die Universität Linz bereits angekündigt, dass es ebenfalls ein Stipendium geben wird,… Weiterlesen …

Ab Herbst Studiengebühren für Berufstätige: Was Betroffene tun können

Ab Herbst Studiengebühren für Berufstätige: Was Betroffene tun können

Bisher waren berufstätige Studierende an öffentlichen Universitäten von Studiengebühren befreit – auch wenn sie länger als die gebührenfreie Zeit für den Studienabschluss brauchten. Diese Regelung wurde jedoch vom Verfassungsgerichtshof aufgehoben und läuft aus, weil die Regierung die Bestimmung nicht reparieren wollte. Ab Wintersemester 2018/19 müssen daher rund 25.000 Studierende, die arbeiten und mehr als die Regelstudienzeit plus 2 Toleranzsemester benötigen, wieder Studienbeiträge in der Höhe von € 363,63/Semester bezahlen. Doppelte Benachteiligung: Studiengebühren trotz Mehrfachbelastung Studierende, die neben dem Studium arbeiten, brauchen aufgrund der Mehrfachbelastung länger bis zum Studienabschluss als Vollzeitstudierende. Außerdem leisten sie als SteuerzahlerInnen bereits jetzt vielfach einen finanziellen Beitrag. Daher fordert die AK, dass die Regelung für berufstätige Studierende repariert wird. Denn es könne nicht sein, dass genau jene Gebühren zahlen müssen, die sich kein Vollzeitstudium leisten können. Informieren Sie sich über Ihre Möglichkeiten! Studiengebühren sind für viele berufstätige Studierende eine zusätzliche Belastung, für manche vermutlich sogar ein… Weiterlesen …

Studiengebühren für Berufstätige: AK fordert Reparatur

Studiengebühren für Berufstätige: AK fordert Reparatur

In einer aktuellen Presseaussendung fordert die OÖ  Arbeiterkammer Minister Faßmann auf, die Regelung zur Befreiung berufstätiger Studierenden von Studiengebühren zu reparieren: Derzeit sind alle Universitätsstudierenden aus Österreich und der EU innerhalb der Mindeststudienzeit (plus zwei Toleranz-Semester) von der Studiengebühr befreit. Berufstätige Studierende sind auch über diese Zeit hinaus befreit. Aus gutem Grund: Denn durch die Doppelbelastung können sie ihr Studium kaum in dieser Frist beenden. Diese Bestimmung für die berufstätigen Studierenden wurde vom Verfassungsgerichtshof vor mehr als einem Jahr gekippt. Dem Gesetzgeber gab er einen Reparaturauftrag, der bis Ende Juni 2018 zu erfüllen ist. Doch bisher gab es von keinem der in dieser Zeit tätigen Wissenschaftsminister auch nur irgendein Anzeichen, das reparieren zu wollen und eine entsprechende Regierungsvorlage einzubringen. Damit gilt ab Herbst 2018 für 30.000 berufstätige Studierende: Bitte zahlen! AK-Präsident Dr. Johann Kalliauer ist verärgert: „Es kann doch nicht sein, dass auch Minister Faßmann einen Auftrag des Höchstgerichts ignoriert… Weiterlesen …

Arbeiten & Studieren & Studiengebühren zahlen

Arbeiten & Studieren & Studiengebühren zahlen

Schlechte Nachrichten hat die schwarz blaue Regierung für berufstätige Studierende: Laut Medienberichten müssen erwerbstätige Studierende, die die Mindeststudienzeit einschließlich zweier Toleranzsemester überschritten haben, künftig 365 Euro Studiengebühren im Semester zahlen. Die Arbeiterkammer reagiert umgehend: Für den Präsidenten der Bundesarbeitskammer Rudi Kaske ist es „absolut unverständlich“, dass das Wissenschaftsministerium nicht wieder die Bestimmung in Kraft setzen will, nach der Studierende keine Studiengebühren zahlen müssen, wenn sie nebenbei arbeiten: „Eine Benachteiligung Berufstätiger darf nicht sein.“ Das Ministerium müsse „seiner Aufgabe nachkommen und bei der anstehenden Novelle des Universitätsgesetzes den entsprechenden Paragrafen reparieren“. Kaske verweist darauf, dass Berufstätige bisher trotz längeren Studiums eben deshalb keine Gebühren zahlen müssen, weil die Berufstätigkeit ein Vollzeitstudium verhindert: „Es kann nicht sein, dass gerade jene Studierenden zur Kasse gebeten werden, die sich kein Vollzeitstudium leisten können, sondern zusätzlich arbeiten müssen.“ Überdies liege dem Parlament bereits ein Vorschlag für eine faire Behandlung der berufstätigen Studierenden vor: „Es wird ja wohl nicht… Weiterlesen …

Wir wünschen erholsame Feiertage und alles Gute für 2018

Wir wünschen erholsame Feiertage und alles Gute für 2018

Das neue Regierungsprogramm liegt vor und es verheißt für Studierende wenig Gutes.  Mehrere Einschnitte sind geplant: Neben Exmatrikulation bei längerer Prüfungsinaktivität, Einschränkung der Mehrfachinskriptionen und Reduzierung der Prüfungsantritte soll es etwa auch Studiengebühren geben (die Rede ist von 500 Euro im Semester). Nicht nur die Österreichische HochschülerInnenschaft (ÖH) und die Arbeiterkammer sind gegen Studiengebühren, auch die Linzer JKU spricht sich dagegen aus: Laut Rektor Meinhard Lukas sind Studiengebühren zum jetzigen Zeitpunkt das falsche Signal. Apropos ÖH: Ein weiterer heikler Punkt des Regierungsprogramms betrifft die HochschülerInnenschaft: So soll die Wirkungsmöglichkeit der gesetzlichen Interessensvertretung der Studierenden drastisch reduziert werden. Im Regierungsprogramm heißt es dazu: Die der Hochschülerschaft zur Verfügung gestellten Mittel sollen ausschließlich für Aufgaben der Beratung und Interessenvertretung von Studierenden verwendet werden können  Ausweitung der Kontroll- und Sanktionsmöglichkeiten gegenüber der ÖH, um eine Missachtung der Vorgaben zu verhindern Es wird also auf jeden Fall auch im neuen Jahr viel zu tun geben. Aber… Weiterlesen …

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