Einträge mit dem Schlagwort: Zugangsbeschränkungen

Matura und dann?

Matura und dann?

Von rund 240.000 Studierenden, die laut Studierendensozialerhebung (2015) in Österreich die Reifeprüfung erworben haben, kommen 19 Prozent oder rund 45.000 Personen aus Oberösterreich. Österreichs Bildungssystem stellt die (angehenden) MaturanInnen vor große Herausforderungen. Zum einen geht es natürlich um die Matura selbst die gemeistert werden will, weiters um die VWA (vorwissenschaftliche Arbeit) die geschrieben werden muss und natürlich last but not least um die weitere Bildungswegentscheidung. Die Frage, welchen Weg man nach der Matura einschlagen soll, war nie leicht zu beantworten, aber aufgrund der derzeitigen Ausgestaltung der Hochschullandschaft kommt zur inhaltlichen Fragestellung „wie weiter“ noch eine wesentliche dazu, nämlich die nach der richtigen Planung des Entscheidungsprozesses: Ab dem Wintersemester 2019/20 werden auch die öffentlichen Universitäten nach Studienplätzen finanziert. Das bringt in weiteren Fächern eine Beschränkung des Zugangs zur Uni und damit einhergehend Aufnahmeverfahren mit sich. Diese Verfahren starten zu unterschiedlichen Terminen, also muss man jedenfalls schon frühzeitig nicht nur einen Plan… Weiterlesen …

Neue Uni-Zugangsbeschränkungen ab Herbst 2019

Neue Uni-Zugangsbeschränkungen ab Herbst 2019

Ende Februar wurde im Nationalrat die Einführung der Studienplatzfinanzierung beschlossen. Ein zentraler Aspekt des Entwurfs ist eine drastische Reduktion der Studienplätze für StudienanfängerInnen. Die beschlossenen Beschränkungen in Jus, Erziehungswissenschaften und Fremdsprachen bedeuten ein Minus von knapp 10.000 Plätzen für StudienanfängerInnen ab Herbst 2019. Zusätzlich ermöglicht das Gesetz Beschränkungen in stark nachgefragten Fächern an einzelnen Hochschulstandorten per Verordnung durch das Ministerium. Insgesamt ist damit zu rechnen, dass ab 2019 jeder fünfte Platz für StudienanfängerInnen wegfällt. In einer Aussendung kritisiert AK Präsident Rudi Kaske diese drastische Reduktion der Plätze – und dass die möglichen negativen Auswirkungen dieser Maßnahme bisher nicht thematisiert wurden. Dabei sei doch die Frage zentral, was denn die zahlreichen MaturantInnen machen sollen, die keinen Studienplatz im geplanten Studienfeld mehr bekommen werden. Zu rechnen ist laut AK einerseits mit Verdrängungen hin zu anderen Fächern, aber auch in Richtung Arbeitsmarkt. Denn wird der Zugang zum Studium erschwert, werden viele versuchen, auf… Weiterlesen …

Neue Zugangsbeschränkungen

Neue Zugangsbeschränkungen

Wer an der Linzer Johannes Kepler Universität ein Studium der Wirtschaftswissenschaften oder der Sozialwirtschaft beginnen will, muss sich neuerdings einem verpflichtenden Aufnahmeverfahren unterziehen.  Die erste Phase besteht aus einer Online-Registrierung und aus einem Motivationsschreiben („Warum will ich dieses Fach studieren?“). Beides muss bis zum 31. Mai 2013 erledigt sein. Wenn sich bis dahin mehr Studierende melden, als Plätze zur Verfügung stehen, startet die zweite Phase, eine schriftliche Prüfung. Die Verfahren sind von Universität zu Universität unterschiedlich, Informationen wie sie jeweils aussehen, finden sich hier. Zurück nach Linz: Das Aufnahmeverfahren wird nur einmal im Jahr angeboten. Wer also vorhat, im Sommersemester 2014 mit einem Studium in den besagten Fächern zu beginnen, muss das Aufnahmeverfahren schon jetzt absolvieren. Das erschwert vor allem für Berufstätige den Zugang zu diesen Studien, weil zu diesem frühen Zeitpunkt häufig noch nicht gesagt werden kann, ob man zum Beispiel eine Bildungskarenz genehmigt bekommt. Unverständlich ist, warum an… Weiterlesen …

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