Einträge mit dem Schlagwort: Zuverdienstgrenze

Zuverdienstgrenze zum Stipendium

Zuverdienstgrenze zum Stipendium

BezieherInnen eines SelbsterhalterInnen-Stipendiums können jährlich 10.000 Euro dazuverdienen, ohne dass das eine Auswirkung auf die Höhe ihres Stipendiums hat. Beim Einkommen im Sinne des Studienförderungsgesetzes handelt es sich um das jährliche Bruttoeinkommen inklusive Sonderzahlungen minus Sozialversicherungsbeiträge, minus Sonderausgaben- und Werbungskosten(pauschale). Für Studierende mit Kind(ern) erhöht sich diese Zuverdienstgrenze in Abhängigkeit vom jeweiligen Kindesalter. Wird die erlaubte Einkommensgrenze überschritten, kommt es zum Abzug des entsprechenden Betrags vom Stipendium und gegebenenfalls zu Rückforderungen. Einkommen, das vor der ersten Zuerkennung eines Selbsterhalter/-innen-Stipendiums erzielt wurde, bleibt zur Gänze unberücksichtigt. Die Berücksichtigung des Einkommens erfolgt bei der Berechnung der Studienbeihilfe zunächst auf Grund der Einschätzung über das erwartete Einkommen. Die Kürzung der jährlichen Studienbeihilfe erfolgt in dem Ausmaß, in dem das Einkommen voraussichtlich die Jahresgrenze überschreitet. Aber was gilt überhaupt als Einkommen im Sinne des Studienförderungsgesetzes? Einkünfte aus Beschäftigung Pensionszahlen, z.B. auch Waisenpension! Auszahlungen aus Vorsorgekassen, Renten (Hinterbliebenen- oder Unfallrenten Karenzgeld, Kinderbetreuungsgeld, Krankengeld, Arbeitslosengeld, Sozialhilfe,… Weiterlesen …

Vereinbarkeit von Studium, Familie und Beruf

Vereinbarkeit von Studium, Familie und Beruf

Neben Kindern ein Studium absolvieren und zusätzlich noch arbeiten stellt mit Sicherheit eine große Herausforderung dar – vor allem aus zeitlichen Gründen. Um Studierenden mit Kindern das Leben ein wenig zu erleichtern, gibt es folgende finanzielle Unterstützungen und Sonderregelungen: Studienbeihilfe Studierende mit Kind(ern), die Anspruch auf Studienbeihilfe haben, erhalten zusätzlich für jedes Kind einen Zuschlag von monatlich € 112. Für Studierende über 27 Jahre gibt es seit heuer einen weiteren Zuschlag von € 30 pro Monat. Tipp: Die voraussichtliche Höhe des Stipendiums kann gleich hier mit dem AK-Stipendienrechner abgefragt werden!   Verlängerung der Anspruchsdauer auf Studienbeihilfe   Für Studierende, die Kinder unter sechs Jahren zu betreuen haben, verlängert sich die gesetzliche Anspruchsdauer auf Studienbeihilfe um bis zu zwei Semester je Kind. Diese Regelungen gelten auch für Väter! Allerdings nur dann, wenn sie entweder mit der Kindesmutter verheiratet sind oder eine gemeinsame Obsorge haben. Erhöhte Zuverdienstmöglichkeit Normalerweise beträgt die Zuverdienstgrenze zur Studienbeihilfe jährlich… Weiterlesen …

Trotz Erwerbstätigkeit kann in vielen Fällen Studienförderung bezogen werden

Trotz Erwerbstätigkeit kann in vielen Fällen Studienförderung bezogen werden

Es kommt immer wieder vor, dass Studierende Anspruch auf Studienförderung haben, aber nicht ansuchen, weil sie der Meinung sind, viel zu viel zu verdienen. Was viele nicht wissen: Seit der letzten Anhebung der Zuverdienstgrenze kann man wirklich ganz schön viel dazuverdienen. Ein Beispiel: Der Einfachheit halber nehmen wir ein Bruttomonatsgehalt in einem Angestelltenverhältnis von 1.000 Euro an, 14-mal im Jahr. Die beispielgebende Studierende hat außerdem grundsätzlich Anspruch auf  SelbsterhalterInnenstipendium in der Höhe von 8.148 Euro im Jahr. Die Zuverdienstgrenze für die Studienförderung liegt bei 10.000 Euro. Allerdings ist damit nicht der Bruttobezug gemeint, sondern der Bruttobezug abzüglich Sozialversicherung abzüglich Werbungskostenpauschale. Im Beispiel hieße das: 14.000 Euro abzüglich 2.096,80 Euro Sozialversicherung abzüglich 192 Euro Werbungskostenpauschale. Bleiben als Jahres-Einkommen im Sinne des Studienförderungsgesetzes 11.711,20 Euro.  Mit dem Brutto-Netto-Rechner der AK ist das ganz einfach auszurechnen. Die Zuverdienstgrenze liegt bei 10.000 Euro, alles darüber wird von der Studienförderung abgezogen. Demnach werden der Studierenden… Weiterlesen …

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