Einträge mit dem Schlagwort: Zuverdienstgrenze

Zuverdienstgrenze wird auch für Studienförderung erhöht

Die Arbeiterkammer hat es zuletzt in der Vorwoche gefordert, heute Mittwoch wurde es im Ministerrat beschlossen: Die Zuverdienstgrenze für Studienförderung wird auf Euro 15.000 erhöht. Erst im September wurde die Zuverdienstgrenze für die Familienbeihilfe von Euro 10.000 auf Euro 15.000 erhöht, die entsprechende Erhöhung auch bei der Studienbeihilfe ist eine wichtige und richtige Folgemaßnahme. Diese Maßnahme soll – ebenso wie bei der Zuverdienstgrenze für die Familienbeihilfe – rückwirkend für das gesamte Kalenderjahr gelten. Studierende können nun also Euro 15.000 im Kalenderjahr dazuverdienen ohne dass eine der beiden wichtigsten Förderungen gekürzt wird. Unter den Euro 15.000 ist in beiden Fällen der Bruttobezug abzüglich Sozialversicherung und Werbungskostenpauschale zu verstehen. Während bei der Studienförderung jedoch vom gesamten Jahreseinkommen ausgegangen wird, wird für die Zuverdienstgrenze bei der Familienbeihilfe das 13. und 14. Gehalt nicht berücksichtigt. Wichtig für sogenannte SelbsterhalterInnen in der Studienförderung: Wer schon mindestens vier Jahre berufstätig ist, kann bei Vorliegen der sonstigen… Weiterlesen …

Corona: Neutrales Semester, Zuverdienst und Studienbeihilfe

Corona: Neutrales Semester, Zuverdienst und Studienbeihilfe

In der AK Oberösterreich häufen sich die Anfragen rund um das Thema Studienbeihilfe in Corona Zeiten. Die wichtigsten Neuerungen dazu finden sich auf der Seite der AK Oberösterreich hier,  tagesaktuell auf www.stipendium.at sowie auf den Seiten der ÖH. Überdies hat auch das Ministerium eine eigene FAQ-Seite mit zahlreichen wichtigen Infos. Oft ist die Rede dieser Tage vom sogenannten neutralen Semester.  Darunter versteht man, dass die Studienförderung zwar ausbezahlt wird, dieses Semester für die Dauer des Bezugs jedoch nicht gezählt wird. Seitens des Ministeriums heißt es dazu: „Im Sommersemester 2020 ist der Studienbetrieb durch die „COVID-19-Krise“ beeinträchtigt, Studienleistungen können möglicherweise ohne Verschulden der Studierenden nicht vollumfänglich erbracht werden. Um Bezieherinnen und Bezieher von Studienbeihilfe vor negativen Konsequenzen zu bewahren, „fällt dieses Semester aus der Wertung“ für die Förderungsdauer in der Studienförderung – also nicht nur für die Studienbeihilfe, sondern auch für Mobilitätsstipendien und Studienabschluss-Stipendien.“ Hat das sog. neutrale Semster auch Auswirkungen… Weiterlesen …

Zuverdienstgrenze zum Stipendium

Zuverdienstgrenze zum Stipendium

BezieherInnen eines SelbsterhalterInnen-Stipendiums können jährlich 10.000 Euro dazuverdienen, ohne dass das eine Auswirkung auf die Höhe ihres Stipendiums hat. Beim Einkommen im Sinne des Studienförderungsgesetzes handelt es sich um das jährliche Bruttoeinkommen inklusive Sonderzahlungen minus Sozialversicherungsbeiträge, minus Sonderausgaben- und Werbungskosten(pauschale). Für Studierende mit Kind(ern) erhöht sich diese Zuverdienstgrenze in Abhängigkeit vom jeweiligen Kindesalter. Wird die erlaubte Einkommensgrenze überschritten, kommt es zum Abzug des entsprechenden Betrags vom Stipendium und gegebenenfalls zu Rückforderungen. Einkommen, das vor der ersten Zuerkennung eines Selbsterhalter/-innen-Stipendiums erzielt wurde, bleibt zur Gänze unberücksichtigt. Die Berücksichtigung des Einkommens erfolgt bei der Berechnung der Studienbeihilfe zunächst auf Grund der Einschätzung über das erwartete Einkommen. Die Kürzung der jährlichen Studienbeihilfe erfolgt in dem Ausmaß, in dem das Einkommen voraussichtlich die Jahresgrenze überschreitet. Aber was gilt überhaupt als Einkommen im Sinne des Studienförderungsgesetzes? Einkünfte aus Beschäftigung Pensionszahlen, z.B. auch Waisenpension! Auszahlungen aus Vorsorgekassen, Renten (Hinterbliebenen- oder Unfallrenten Karenzgeld, Kinderbetreuungsgeld, Krankengeld, Arbeitslosengeld, Sozialhilfe,… Weiterlesen …

Vereinbarkeit von Studium, Familie und Beruf

Vereinbarkeit von Studium, Familie und Beruf

Neben Kindern ein Studium absolvieren und zusätzlich noch arbeiten stellt mit Sicherheit eine große Herausforderung dar – vor allem aus zeitlichen Gründen. Um Studierenden mit Kindern das Leben ein wenig zu erleichtern, gibt es folgende finanzielle Unterstützungen und Sonderregelungen: Studienbeihilfe Studierende mit Kind(ern), die Anspruch auf Studienbeihilfe haben, erhalten zusätzlich für jedes Kind einen Zuschlag von monatlich € 112. Für Studierende über 27 Jahre gibt es seit heuer einen weiteren Zuschlag von € 30 pro Monat. Tipp: Die voraussichtliche Höhe des Stipendiums kann gleich hier mit dem AK-Stipendienrechner abgefragt werden!   Verlängerung der Anspruchsdauer auf Studienbeihilfe   Für Studierende, die Kinder unter sechs Jahren zu betreuen haben, verlängert sich die gesetzliche Anspruchsdauer auf Studienbeihilfe um bis zu zwei Semester je Kind. Diese Regelungen gelten auch für Väter! Allerdings nur dann, wenn sie entweder mit der Kindesmutter verheiratet sind oder eine gemeinsame Obsorge haben. Erhöhte Zuverdienstmöglichkeit Normalerweise beträgt die Zuverdienstgrenze zur Studienbeihilfe jährlich… Weiterlesen …

Trotz Erwerbstätigkeit kann in vielen Fällen Studienförderung bezogen werden

Trotz Erwerbstätigkeit kann in vielen Fällen Studienförderung bezogen werden

Es kommt immer wieder vor, dass Studierende Anspruch auf Studienförderung haben, aber nicht ansuchen, weil sie der Meinung sind, viel zu viel zu verdienen. Was viele nicht wissen: Seit der letzten Anhebung der Zuverdienstgrenze kann man wirklich ganz schön viel dazuverdienen. Ein Beispiel: Der Einfachheit halber nehmen wir ein Bruttomonatsgehalt in einem Angestelltenverhältnis von 1.000 Euro an, 14-mal im Jahr. Die beispielgebende Studierende hat außerdem grundsätzlich Anspruch auf  SelbsterhalterInnenstipendium in der Höhe von 8.148 Euro im Jahr. Die Zuverdienstgrenze für die Studienförderung liegt bei 10.000 Euro. Allerdings ist damit nicht der Bruttobezug gemeint, sondern der Bruttobezug abzüglich Sozialversicherung abzüglich Werbungskostenpauschale. Im Beispiel hieße das: 14.000 Euro abzüglich 2.096,80 Euro Sozialversicherung abzüglich 192 Euro Werbungskostenpauschale. Bleiben als Jahres-Einkommen im Sinne des Studienförderungsgesetzes 11.711,20 Euro.  Mit dem Brutto-Netto-Rechner der AK ist das ganz einfach auszurechnen. Die Zuverdienstgrenze liegt bei 10.000 Euro, alles darüber wird von der Studienförderung abgezogen. Demnach werden der Studierenden… Weiterlesen …

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