Fahrtkostenzuschuss

Fahrtkostenzuschuss

„Ich bin in Bildungskarenz, studiere und fahre mit den öffentlichen Verkehrsmitteln über eine Stunde zu meinem Studienort – wieso bekomme ich keinen Fahrtkostenzuschuss?“   Diese oder ähnliche Fragen werden öfters an die AK-Bildungsberatung gestellt. Fahrtkostenzuschüsse ersetzen für StudienbeihilfenbezieherInnen einen Teil der Fahrtkosten, die im Zusammenhang mit dem Studium entstehen. Die Stipendienstelle entscheidet über die so genannte „Auswärtigkeit“ gemäß Studienförderungsgesetzes – automationsunterstützt mittels Datenbank eines öffentlichen Verkehrsinformationssystems. Wenn demzufolge mehr als 1 h Wegzeit zwischen dem Wohnsitz und dem Studienort besteht, gilt man NICHT als auswärtig studierend (Infos zu den Haltestellen und den Studienorten gibt’s übrigens auch im Stipendienrechner der AK). Achtung: Als Studienort gilt bei der Ermittlung der Auswärtigkeit leider nicht der Sitz der Universität oder der FH, sondern in der Regel der Hauptbahnhof des jeweiligen Studienorts. In Linz beispielsweise ergibt sich dadurch eine Differenz von rund einer halben Stunde Wegstrecke zwischen Hauptbahnhof und der am Stadtrand befindlichen J.K. Universität… Weiterlesen …

Studiengebühren für Berufstätige: AK fordert Reparatur

Studiengebühren für Berufstätige: AK fordert Reparatur

In einer aktuellen Presseaussendung fordert die OÖ  Arbeiterkammer Minister Faßmann auf, die Regelung zur Befreiung berufstätiger Studierenden von Studiengebühren zu reparieren: Derzeit sind alle Universitätsstudierenden aus Österreich und der EU innerhalb der Mindeststudienzeit (plus zwei Toleranz-Semester) von der Studiengebühr befreit. Berufstätige Studierende sind auch über diese Zeit hinaus befreit. Aus gutem Grund: Denn durch die Doppelbelastung können sie ihr Studium kaum in dieser Frist beenden. Diese Bestimmung für die berufstätigen Studierenden wurde vom Verfassungsgerichtshof vor mehr als einem Jahr gekippt. Dem Gesetzgeber gab er einen Reparaturauftrag, der bis Ende Juni 2018 zu erfüllen ist. Doch bisher gab es von keinem der in dieser Zeit tätigen Wissenschaftsminister auch nur irgendein Anzeichen, das reparieren zu wollen und eine entsprechende Regierungsvorlage einzubringen. Damit gilt ab Herbst 2018 für 30.000 berufstätige Studierende: Bitte zahlen! AK-Präsident Dr. Johann Kalliauer ist verärgert: „Es kann doch nicht sein, dass auch Minister Faßmann einen Auftrag des Höchstgerichts ignoriert… Weiterlesen …

Volle Wohnbeihilfe für StipendienbezieherInnen in Oberösterreich

Volle Wohnbeihilfe für StipendienbezieherInnen in Oberösterreich

  Die Wohnbeihilfe ist neben der Studienbeihilfe eine der wichtigsten Möglichkeiten, um die finanzielle Belastung etwas zu reduzieren. Studierenden, die keine Studienbeihilfe beziehen und kein Mindesteinkommen nachweisen können, kann eine um 50 Prozent verminderte Wohnbeihilfe gewährt werden; StudienbeihilfenbezieherInnen wird die volle Wohnbeihilfe gewährt. Die Wohnbeihilfe wird jeweils auf die Dauer eines Jahres ausbezahlt. Wovon ist die Wohnbeihilfe abhängig? Die Wohnbeihilfe ist für Personen gedacht, die sich ihren Haushalt selbst finanzieren können und wollen. Deshalb ist für die Wohnbeihilfe ein Mindesteinkommen (über der Geringfügigkeitsgrenze) notwendig. Grundsätzlich hängt die Höhe der Wohnbeihilfe von der Wohnungsgröße, dem Wohnungsaufwand und der Haushaltsgröße (z.B. Wohngemeinschaft) ab. Im Detail also: von der Anzahl der Personen, die in der gemeinsamen Wohnung leben. vom Einkommen aller in der Wohnung lebenden Personen. Unterhaltsleistungen für Kinder und Waisenrenten können bis zu 162 Euro als Einkommen gerechnet werden. von der angemessenen Wohnnutzfläche; maximal 45 m² für die erste Person, maximal 15… Weiterlesen …

Arbeiten & Studieren & Studiengebühren zahlen

Arbeiten & Studieren & Studiengebühren zahlen

Schlechte Nachrichten hat die schwarz blaue Regierung für berufstätige Studierende: Laut Medienberichten müssen erwerbstätige Studierende, die die Mindeststudienzeit einschließlich zweier Toleranzsemester überschritten haben, künftig 365 Euro Studiengebühren im Semester zahlen. Die Arbeiterkammer reagiert umgehend: Für den Präsidenten der Bundesarbeitskammer Rudi Kaske ist es „absolut unverständlich“, dass das Wissenschaftsministerium nicht wieder die Bestimmung in Kraft setzen will, nach der Studierende keine Studiengebühren zahlen müssen, wenn sie nebenbei arbeiten: „Eine Benachteiligung Berufstätiger darf nicht sein.“ Das Ministerium müsse „seiner Aufgabe nachkommen und bei der anstehenden Novelle des Universitätsgesetzes den entsprechenden Paragrafen reparieren“. Kaske verweist darauf, dass Berufstätige bisher trotz längeren Studiums eben deshalb keine Gebühren zahlen müssen, weil die Berufstätigkeit ein Vollzeitstudium verhindert: „Es kann nicht sein, dass gerade jene Studierenden zur Kasse gebeten werden, die sich kein Vollzeitstudium leisten können, sondern zusätzlich arbeiten müssen.“ Überdies liege dem Parlament bereits ein Vorschlag für eine faire Behandlung der berufstätigen Studierenden vor: „Es wird ja wohl nicht… Weiterlesen …

Was ist neu 2018?

Was ist neu 2018?

Wir wünschen ein gutes neues Jahr! So wie jedes Jahr gibt es auch 2018 wieder Neuerungen, wie die jährlichen Wertanpassungen. Einige wichtige Werte sind nachstehend zusammengefasst: Die Geringfügigkeitsgrenze beträgt 2018 438,05 Euro brutto pro Monat. Die begünstigte Selbstversicherung in der Krankenversicherung für Studierende (ab 27 Jahre): 58,39 Euro pro Monat; die Selbstversicherung bei geringfügiger Beschäftigung: 61,83 Euro pro Monat In der Bildungskarenz wird Weiterbildungsgeld in Höhe des Arbeitslosengeldes, mind. 14,53 Euro täglich (ca. Euro 436/Monat) gewährt. Das Bildungsteilzeitgeld beträgt 0,80 Euro pro reduzierter Normalarbeitsstunde. Das höchstmögliche Arbeitslosengeld beläuft sich auf täglich 54,49 Euro. Familienbeihilfe: ab Geburt 114 Euro pro Monat, ab 3 Jahre 121,90, ab 10 Jahre 141,50, ab 19 Jahre 165,10. Erhöhungen gibt es für erheblich behinderte Kinder (155,90 pro Monat) sowie bei mehreren Kindern. Rezeptgebühr: pro Medikament 6 Euro. Die Werte sind auch auf der Website der Arbeiterkammer zusammengefasst (https://media.arbeiterkammer.at/ooe/publikationen/IB_2018_Soziale_Werte.pdf)        

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