Datenbank für Stipendien und Förderungen fürs Studium

Die österreichische Datenbank für Stipendien und Forschungsförderung www.grants.at ist eine Initiative von Bundesministerium für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft (BMWFW) und Österreichischem Austauschdienst (OeAD-GmbH) und wurde mit finanzieller Unterstützung der EU erweitert. Hier finden Studierende, Postgraduates, Doktoratsstudierende und WissenschaftlerInnen relevante Fördermöglichkeiten, wie z.B. Förderungen für das gesamte Studium (auch im Ausland) Semester- und/oder Jahresstipendien Sommerstipendien Praktika Zuschüsse Preise Forschungsstipendien, Forschungsförderungen. Die Förderdatenbank beinhaltet alle – für Österreich relevanten – Stipendien und Forschungsförderungen auf institutioneller, Gemeinde-, Landes-, Bundes-, EU- und internationaler Ebene sowie auch diverser privater Fördergeber (wie Stiftungen, Unternehmen). Ergänzende Informationen gibt’s bei den entsprechenden Büros der in- und ausländischen Hochschulen (wie International Office, Forschungsservice). Infos rund um das Thema Studienförderung gibt’s natürlich auch in der Bildungsberatung der AK OÖ und unter www.stipendienrechner.at Interessant zum Thema sind sicher auch die Videos der AK OÖ: Beruf und Studium und Matura – was nun?

Soziale Durchmischung an Hochschulen fördern

Soziale Durchmischung an Hochschulen fördern

Für die neue Studierenden-Sozialerhebung wurden im Sommersemester 2019 Studierende an allen Universitäten, Fachhochschulen, Pädagogischen Hochschulen und Privatuniversitäten in Österreich mittels eines Online-Fragebogens befragt. Mehr als 48.000 Studierende beteiligten sich daran. Die letzte Studierenden-Sozialerhebung (SOLA) stammt aus dem Jahr 2015. Die vorliegende Erhebung ist also die erste Befragung seit der von der Arbeiterkammer wiederholt eingeforderten Reform des Studienförderungsgesetzes, welche nach etwa zehn Jahren erstmals eine deutliche Anhebung der Stipendien gebracht hat. AkademikerInnenkinder an Hochschulen überrepräsentiert Zunächst das Positive: Laut SOLA 2019 sind zwei Drittel der StudienanfängerInnen sogenannte „first generation students“, d. h. die Eltern haben als höchsten Bildungsabschluss eine Matura. Im europäischen Vergleich ist der Anteil von Studierenden mit „Nicht-AkademikerInnen-Eltern“ sogar verhältnismäßig hoch. Allerdings ist dies kein Beleg für einen sozial ausgewogenen Hochschulzugang. Denn relevant ist der innerösterreichische Vergleich mit der Gesamtbevölkerung, und hier zeigt sich, dass „AkademikerInnenkinder“ mit einer deutlich höheren Wahrscheinlichkeit ein Studium beginnen als Kinder von Eltern ohne Studium…. Weiterlesen …

Studieren probieren

Studieren probieren – ein Angebot der Österreichischen HochschülerInnenschaft – richtet sich an alle Personen, die sich für ein Studium interessieren und bietet die Möglichkeit, an (Online-)Schnupperveranstaltungen im  Wunschstudium teilzunehmen. Die Anmeldung ist seit 20.10.2020 möglich. Aufgrund der aktuellen Situation wird dieses Semester Studieren probieren in Form von Online-Lehrveranstaltungen und Online-Fragerunden stattfinden. Auf der website werden laufend neue Termine kommuniziert. Das Angebot ist kostenlos! www.studierenprobieren.at

16 ECTS im Jahr oder Rausschmiss?

16 ECTS im Jahr oder Rausschmiss?

Laut APA-Information soll die Novelle des Universitätsgesetzes (UG) eine massive Verschärfung der Studienbedingungen bringen. Demnach müssen Studierende künftig eine Mindestleistung von 16 ECTS-Punkten pro Jahr erbringen, ansonsten erlischt ihre Zulassung. Der Nachweis soll das ganze Studium über jährlich erfolgen, abgesehen vom ersten Studienjahr in dem die Studieneingangs- und Orientierungsphase (STEOP) absolviert werden muss. Eine Beurlaubung von zwei Semestern während des gesamten Studiums soll möglich sein. Gerade für berufstätige Studierende stellt diese geplante Regelung eine massive weitere Hürde dar. Laut der aktuellen Studierendensozialerhebung sind 65 Prozent der Studierenden berufstätig und zwar im Schnitt über 20 Stunden in der Woche. Schon die Wiedereinführung der Studiengebühren für Berufstätige hat die berufstätigen Studierenden schwer getroffen. (Zur Erinnerung: Wer länger als die vorgesehene Mindeststudiendauer zuzüglich zwei Semester studiert, muss Studiengebühren zahlen, Berufstätigkeit ist kein Ausnahmegrund mehr). Die nun geplante Regelung greift hingegen noch viel tiefer in die Studiermöglichkeit bzw. – unmöglichkeit für Berufstätige ein: Jede… Weiterlesen …

Wie ist das mit Corona und Bildungskarenz/Bildungsteilzeit?

Wie ist das mit Corona und Bildungskarenz/Bildungsteilzeit?

Bildungskarenz und Weiterbildungsgeld ermöglichen es Beschäftigten, ihr Arbeitsverhältnis für die Dauer von bis zu 12 Monaten zu unterbrechen (ohne es zu lösen) und sich in dieser Zeit voll und ganz auf eine Aus- und Weiterbildung, z.B. ein Studium zu konzentrieren. Eine Alternative zur Vollkarenz ist die Bildungsteilzeit. Wie ist das mit Corona und Bildungskarenz bzw. Bildungsteilzeit? Nachstehende Sonderregelungen gelten befristet im Zeitraum 16.3.2020 bis 21.12.2014: Die Verlängerung der Rahmenfrist und Bezugsdauer von Weiterbildungsgeld/Bildungsteilzeitgeld bis 31.12.2014 gilt generell, wenn Ausbildungsziele (Prüfungen) aufgrund von Corona nicht planmäßig erreicht werden. Eine Verlängerung der höchstmöglichen Bezugsdauer von Weiterbildungsgeld (12 Monate bzw. 24 Monate bei der Bildungsteilzeit innerhalb von 4 Jahren) ist möglich, wenn eine konkrete Ausbildung aufgrund von Corona nicht wie geplant abgeschlossen werden konnte. Entsprechende Bestätigungen sind dem AMS vorzulegen. Eine wegen Corona unterbrochene Bildungskarenz oder Bildungsteilzeit kann fortgesetzt werden, auch wenn die ArbeitnehmerIn während der Unterbrechung zum Beispiel vorübergehend arbeitslos war und… Weiterlesen …

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