Höhere Studienbeihilfe bringt tausenden Studierenden ab sofort mehr Geld

Viele Jahre ließ die AK mit ihrer Forderung nach einer deutlich höheren Studienbeihilfe nicht locker und hatte damit schließlich Erfolg. Im Sommer wurde vom Nationalrat die Reform beschlossen, die ab sofort mit einem Plus von 18 Prozent deutlich mehr Geld bringt. Auch der Kreis der Anspruchsberechtigten wurde ausgeweitet. Die Reform kommt besonders Kindern von ArbeitnehmernInnen mit geringen Einkommen zu Gute und entlastet jene StudentenInnen, die bisher viel arbeiten mussten, um finanziell über die Runden zu kommen. Mit dem AK-Stipendienrechner unter www.stipendienrechner.at können Studierende berechnen, ob und wieviel Anspruch auf Studienbeihilfe sie haben. „Mit der Erhöhung der Studienbeihilfe wurde ein längst überfälliger Schritt in die richtige Richtung gesetzt, denn Studieren darf nicht vom sozialen Status bzw. vom Einkommen in der Familie abhängen“, betont AK-Präsident Dr. Johann Kalliauer. Seit 2007 wurde bei der Studienbeihilfe keine Inflationsanpassung mehr vorgenommen. Mit Beginn dieses Semesters stieg die Höchststudienbeihilfe für jene, die am Wohnort der Eltern… Weiterlesen …

Erlass der Studiengebühr

Erlass der Studiengebühr

Mit Semesterbeginn werden wieder viele Studierende zur Kasse gebeten, um ihre Studiengebühr zu begleichen. Die Höhe der Studiengebühr beträgt grundsätzlich 363,36 Euro pro Semester. Studiengebühren werden nach einer Novellierung des Universitätsgesetzes seit dem Sommersemester 2013 von folgenden Studierendengruppen eingehoben: Studierenden, die die Mindeststudiendauer um mehr als zwei Semester überschreiten außerordentlichen Studierenden Nicht-EU-Bürger/-innen Doch es gibt auch Ausnahmen… KEINE Studiengebühr zahlen Studierende an Universitäten, die ihre Mindeststudiendauer um mehr als zwei Semester überschreiten: wenn sie im vorangegangenen Kalenderjahr aufgrund von Erwerbstätigkeit ein Mindesteinkommen in Höhe der 14-fachen Geringfügigkeitsgrenze erzielten (2016: 14 x 415,72 Euro monatlich). wenn sie nachweislich mehr als zwei Monate aufgrund Krankheit oder Schwangerschaft am Studium gehindert waren. wenn sie sich überwiegend der Betreuung von Kindern bis zum 7. Geburtstag oder einem allfälligen späteren Schuleintritt widmen. bei Vorliegen eines Behinderungsgrades im Ausmaß von mindestens 50%. bei nachweislicher Absolvierung von Studien- oder Praxiszeiten im Rahmen von transnationalen, EU-, staatlichen oder… Weiterlesen …

Armin Thurnher: Die gesellschaftliche Verantwortung der Universitäten

Armin Thurnher: Die gesellschaftliche Verantwortung der Universitäten

Am 29. Juni fand die gemeinsame Veranstaltung von Arbeiterkammer Oberösterreich und Johannes Kepler Universität Linz „Gesellschaftliche Verantwortung der Universitäten“ statt. Die Keynote hielt  Armin Thurnher. Er hat sie uns dankenswerter Weise für eine Veröffentlichung zur Verfügung gestellt: Die gesellschaftliche Verantwortung der Universitäten Es war unbedacht von mir, die freundliche Einladung anzunehmen, diese Rede zu halten. Die gesellschaftliche Verantwortung der Universitäten ist ein Thema, das mich überfordert und mich dazu zwingt, zuerst einmal diese Überforderung selbst zum Thema zu machen. Drei Wörter wie drei Reibepunkte. Gesellschaft: gibt’s das noch? War da nicht eine bedeutende englische Zeitgenossin, die feststellte, There is no such thing as society? So etwas wie Gesellschaft gibt es nicht? Das war Margaret Thatcher. Und Verantwortung, ist das nicht eines dieser Wieselwörter, an dem man leicht trägt, weil er nichts bedeutet? Friedrich August von Hayek hat ja „sozial“ als das Wieselwort par excellence bezeichnet. Selbstverständlich gibt es Gesellschaft. Ich… Weiterlesen …

Jetzt ist es fix: Nachweis für SelbsterhalterInnenstipendium bleibt bis WS 18/19 bei Euro 7.272

Jetzt ist es fix: Nachweis für SelbsterhalterInnenstipendium bleibt bis WS 18/19 bei Euro 7.272

Die umfangreiche Erhöhung und Ausweitung der Studienförderung ab September 2017 hätte für mehrere hundert angehende BezieherInnen von SelbsterhalterInnenstipendium einen äußerst unerfreulichen Nebeneffekt gehabt: Hatten sie ursprünglich von der zuständigen Behörde gemäß geltender Rechtslage zugesichert bekommen, dass der Einkommens-Nachweis von Euro 7.272 jährlich über vier Jahre ausreicht um SelbsterhalterInnenstipendium zu beziehen, waren es gemäß der im Sommer beschlossenen Reform plötzlich Euro 8.580, die nachgewiesen hätten werden müssen. Nicht zuletzt aufgrund der Bemühungen der Arbeiterkammer wurde schon im Juli von SPÖ und ÖVP ein Antrag eingebracht diese Regelung dahingehend zu ändern, dass der höhere Nachweis noch nicht ab dem Studienjahr 2017/18 sondern erst ab dem Studienjahr 2018/19 gelten soll. Dieser wurde nun am 20. September im Nationalrat beschlossen und zwar rückwirkend mit 1. September 2017. Wer also im Studienjahr 2017/18 um SelbsterhalterInnenstipendium ansucht braucht nach wie vor lediglich ein Einkommen von 7.272 Euro im Jahr (versicherungspflichtiges Einkommen abrufbar über die Gebietskrankenkasse) nachzuweisen. Ob… Weiterlesen …

Studienförderung neu: Welche Zahlen stimmen denn jetzt?

Studienförderung neu: Welche Zahlen stimmen denn jetzt?

Die große Reform der Studienförderung ist über die Bühne. Die Arbeiterkammer freut sich mit den Betroffenen, hat sie sich doch viele Jahre für diese Verbesserungen stark gemacht. Aber es kursieren derzeit so viele unterschiedliche Zahlen, dass sich die Fragen häufen, welche denn nun stimmen: Richtig sind sie alle, aber weil das System so kompliziert ist, ziehen unterschiedliche Einrichtungen unterschiedliche Zahlen heran. Wenn zum Beispiel die Stipstelle auf ihrer Seite vermerkt: Die Höchststudienbeihilfe beträgt monatlich für Studierende über 27 Jahren € 841,- monatlich (bisher € 709,-) Dann meint sie damit: 715 Euro Höchststudienbeihilfe für alle über 24 Jahre plus 86 Euro  Zuschlag von 12 Prozent  plus 40 Euro Zuschlag für alle ab 27 Während beispielsweise die ÖH an der Uni Wien so an die Sache herangeht: Die Höchststudienbeihilfe für Studierende, die am Wohnort der Eltern studieren, beträgt € 6.000,– pro Jahr bzw. € 500,– pro Monat. Für Selbsterhalter_innen, auswärtige Studierende, Vollwaisen, Studierende mit… Weiterlesen …

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