Achtung! Frist zur Rückforderung der Studiengebühren für Berufstätige läuft nur noch bis Ende November!

Achtung! Frist zur Rückforderung der Studiengebühren für Berufstätige läuft nur noch bis Ende November!

Nach einem Urteil des Verfassungsgerichtshofs im Dezember 2016 müssen berufstätige Studierende seit dem Wintersemester 2018 wieder Studiengebühren zahlen – und zwar dann, wenn sie die Mindeststudienzeit um mehr als 2 Semester überschritten haben. „Es ist ungerecht, dass jene Studierende, die arbeiten gehen und somit weniger Stunden pro Woche für Kurse, schriftliche Arbeiten und Klausurvorbereitungen investieren können als nicht arbeitende Studierende, zur Kasse gebeten werden. Jetzt wird es höchste Zeit, die Studiengebühren für Berufstätige abzuschaffen“, sagt AK-Präsident Dr. Johann Kalliauer. Das Rückerstattungsmodell der Johannes Kepler Universität (JKU) sei grundsätzlich begrüßenswert, aber wenig praxistauglich und nur für einen Bruchteil der Betroffenen von Nutzen. Wer die Mindeststudiendauer plus 2 Toleranzsemester überschreitet, muss Studiengebühren in Höhe von 363,36 Euro pro Semester zahlen. „Entgegen des Klischees des Bummelstudenten handelt es sich bei Langzeitstudierenden vielfach um Berufstätige. An der Johannes Kepler Universität gehen 70 Prozent einer Erwerbstätigkeit nach. Hier bestraft man nicht vermeintliches Trödeln, sondern ohnehin… Weiterlesen …

FH OÖ Infotage, Matura – was nun?

Am 29. November 2019 finden von 9 – 18 Uhr die Infotage an den jeweiligen FHs in OÖ statt. Hier werden Fragen zur Studienwahl, zu Studieninhalten, Jobaussichten, Auslandssemester etc. beantwortet. Was ist das passende Studium für mich? Welcher Studiengang entspricht am besten meinen Fähigkeiten und Berufswünschen? Wie sieht der Campus aus und wo kann ich wohnen während des Studiums? Gibt’s für mich ein Stipendium oder wie haben Studierende, die berufstätig sind Studium und Beruf organisiert? An der FH OÖ werden 4 Studienschwerpunkte angeboten: Informatik, Kommunikation und Medien in Hagenberg, Medizintechnik und Angewandte Sozialwissenschaften in Linz, Management in Steyr sowie Technik und Angewandte Naturwissenschaftenin Wels. Ab 15. November gibt es wieder das beliebte Angebot „Studieren probieren“. Mit Studieren Probieren besteht die Möglichkeit an Schnupperveranstaltungen im Wunschstudien teilzunehmen. Alle Infos gibt es hier. Das Di@log Workshopzentrum der AK OÖ bietet übrigens ab nächstes Jahr für Schulklassen Workshops zur Orientierungs- und Entscheidungshilfe für… Weiterlesen …

Studiengebühren für Berufstätige – „Uni-Stipendien“ beantragen!

Studiengebühren für Berufstätige – „Uni-Stipendien“ beantragen!

Seit einem Jahr müssen berufstätige Studierende, die länger für ihr Uni-Studium brauchen (Mindeststudienzeit + zwei Toleranzsemester), wieder Studiengebühren zahlen. Einige Universitäten haben ein sogenanntes „Studienabschluss-Stipendium“ eingerichtet, wofür sie Teile der zusätzlichen Einnahmen durch die Studiengebühren verwenden. Damit soll es für berufstätige Studierende zu einer finanziellen Entlastung kommen – wenn sie bestimmte Leistungskriterien erfüllen und ein gewisse Einkommenshöhe nicht übersteigen.   Da es zu den unispezifischen „Studienabschluss-Stipendien“ sehr unterschiedliche Informationswege gibt, gilt jedenfalls: Informieren Sie sich an Ihrer Universität, ob ein Stipendium eingeführt wurde!   Achtung: Die Antragsfrist endet an manchen Universitäten bereits Ende November 2019! Stellen Sie Ihren Antrag also ehestmöglich!   Manche Unis haben sich dafür entschieden, die Stipendien erst im Nachhinein auszuzahlen. An manchen Unis muss der Antrag im März bzw. April 2020 eingebracht werden. An einigen Unis ist der Antrag überhaupt erst nächsten Herbst fällig, das Stipendium wird dann rückwirkend für das ganze Studienjahr ausbezahlt.   Kriterien… Weiterlesen …

Wohnbeihilfe des Landes OÖ

Mit der Wohnbeihilfe der OÖ. Landesregierung soll insbesondere Menschen mit niedrigen Einkommen, z.B. auch Studierenden ein leistbares Wohnen ermöglicht werden. Die Wohnbeihilfe hängt in Oberösterreich von der Haushaltsgröße, vom Einkommen aller in der Wohnung lebenden Personen und von der Wohnnutzfläche ab. Die Wohnnutzfläche beträgt für eine Person maximal 45qm und für jede weitere Person 15qm. Die Höchstgrenze der Wohnbeihilfe beträgt 3,50€ pro Quadratmeter Nutzfläche. Keine Wohnbeihilfe gibt es für BewohnerInnen von Heimplätzen, Eigentumswohnungen, Reihenhäusern oder Eigenheimen oder bei nicht geförderten Mietwohnungen, wenn das Mietverhältnis mit einer nahestehenden Person besteht (z.B. EhegattIn, LebensgefährtIn etc.). Studierenden, die keine Studienbeihilfe beziehen und kein Mindesteinkommen nachweisen können, kann eine um 50 Prozent verminderte Wohnbeihilfe gewährt werden. Die Höhe der Wohnbeihilfe ergibt sich aus der Differenz zwischen dem anrechenbaren und zumutbaren Wohnungsaufwand, wobei die Obergrenze 300 Euro pro Monat beträgt. Als zumutbarer Wohnungsaufwand gilt das monatliche Haushaltseinkommen abzüglich des gewichteten Haushaltseinkommens. Ein Berechnungsbeispiel: Einpersonenhaushalt, Mietwohnung,… Weiterlesen …

AK OÖ fordert mehr Studien­plätze, Ver­besser­ungen für berufs­tätige Studier­ende und eine auto­matische An­passung der Stip­endien

AK OÖ fordert mehr Studien­plätze, Ver­besser­ungen für berufs­tätige Studier­ende und eine auto­matische An­passung der Stip­endien

Das neue Studienjahr hat begonnen – für viele der Beginn eines neuen Lebensabschnitts. Doch der Weg dorthin war für tausende junge Menschen aufgrund unterschiedlicher Fristen und Aufnahmeverfahren durchaus fordernd. Nicht jede/-r bekam überdies einen Platz im angestrebten Studienfach. Eine weitere Hürde für viele angehende AkademikerInnen: die Finanzierbarkeit des Studiums. Am Hochschulstandort Linz gehen laut Studierendensozialerhebung mehr als 65 Prozent der Studierenden während des Semesters einer Erwerbstätigkeit nach, um über die Runden zu kommen. Die AK fordert zur Verbesserung der Situation mehr Studienplätze, eine automatische Index-Anpassung der Studienbeihilfe und die Streichung von Studiengebühren. AK-Präsident Dr. Johann Kalliauer spricht sich für eine deutliche Erhöhung der Studienplätze in Bereichen mit hoher Nachfrage nach AbsolventenInnen aus: „Es ist völlig unverständlich, dass zum Beispiel alle über einen Ärzte- und Informatikermangel klagen, aber gleichzeitig viele interessierte Maturantinnen und Maturanten keinen Studienplatz bekommen, weil zu wenige Plätze zur Verfügung stehen“, sagt er Doch selbst jene, die einen… Weiterlesen …

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