AK OÖ fordert mehr Studien­plätze, Ver­besser­ungen für berufs­tätige Studier­ende und eine auto­matische An­passung der Stip­endien

AK OÖ fordert mehr Studien­plätze, Ver­besser­ungen für berufs­tätige Studier­ende und eine auto­matische An­passung der Stip­endien

Das neue Studienjahr hat begonnen – für viele der Beginn eines neuen Lebensabschnitts. Doch der Weg dorthin war für tausende junge Menschen aufgrund unterschiedlicher Fristen und Aufnahmeverfahren durchaus fordernd. Nicht jede/-r bekam überdies einen Platz im angestrebten Studienfach. Eine weitere Hürde für viele angehende AkademikerInnen: die Finanzierbarkeit des Studiums. Am Hochschulstandort Linz gehen laut Studierendensozialerhebung mehr als 65 Prozent der Studierenden während des Semesters einer Erwerbstätigkeit nach, um über die Runden zu kommen. Die AK fordert zur Verbesserung der Situation mehr Studienplätze, eine automatische Index-Anpassung der Studienbeihilfe und die Streichung von Studiengebühren. AK-Präsident Dr. Johann Kalliauer spricht sich für eine deutliche Erhöhung der Studienplätze in Bereichen mit hoher Nachfrage nach AbsolventenInnen aus: „Es ist völlig unverständlich, dass zum Beispiel alle über einen Ärzte- und Informatikermangel klagen, aber gleichzeitig viele interessierte Maturantinnen und Maturanten keinen Studienplatz bekommen, weil zu wenige Plätze zur Verfügung stehen“, sagt er Doch selbst jene, die einen… Weiterlesen …

Donnerstag 10. Oktober, 18.15 Uhr : „Matura, was nun?“ Live-Stream

Donnerstag 10. Oktober, 18.15 Uhr : „Matura, was nun?“  Live-Stream

Ab 18.15 Uhr live:  https://www.youtube.com/watch?v=5Y7m37cIspk Die Frage, welchen Weg man nach der Matura einschlagen soll ist nicht einfach zu beantworten.  Überdies werden seit dem Wintersemester 2019/20 auch die öffentlichen Universitäten nach Studienplätzen finanziert, was in weiteren Fächern eine Beschränkung des Zugangs zur Uni und damit einhergehend Aufnahmeverfahren mit sich bringt. Diese Verfahren starten zu unterschiedlichen Terminen, also muss man jedenfalls schon frühzeitig nicht nur einen Plan A bzgl. Wunschstudium und weiteren Bildungsweg haben, sondern ebenso ein Plan B für den Fall, dass es keinen Platz im Wunschstudium gibt. AK-Präsident Dr. Johann Kalliauer spricht sich für eine deutliche Erhöhung der Studienplätze in Bereichen mit hoher Nachfrage nach AbsolventInnen aus: „Es ist völlig unverständlich, dass zum Beispiel alle über einen Ärzte- und Informatikermangel klagen, aber gleichzeitig viele interessierte Maturantinnen und Maturanten keinen Studienplatz bekommen, weil zu wenige Plätze zur Verfügung stehen“. Was heißt das aber nun für angehende MaturantInnen, was soll man… Weiterlesen …

Messe WEITERmitBILDUNG in Wels

„WEITERmitBILDUNG“ – die Messe für Erwachsenenbildung, berufliches Weiterkommen und Wiedereinstieg – macht auf ihrer Tournee durch die Bezirke den nächsten Zwischenstopp. Am Donnerstag, 17. Oktober 2019, gibt es in der Arbeiterkammer Wels ein buntes Programm, wertvolle Infos und individuelle Beratung. Von 17 bis 21 Uhr. Für all jene, die Fragen haben zur Vereinbarkeit von Beruf und Studium oder zu finanziellen Förderungen, zur Bildungskarenz bzw. Bildungsteilzeit lohnt es sich, in der Arbeiterkammer Wels vorbeizuschauen. Auch wer sich bereits in der Endphase des Studiums befindet, erhält interessante Infos und Hilfestellungen; z.B. gibt es direkt vor Ort einen kostenlosen Bewerbungscheck. Mitgebrachte persönliche Bewerbungsunterlagen werden an Ort und Stelle durchgecheckt. Profis erklären, worauf man auf dem Weg zum Traumjob unbedingt achten soll. Spannend verspricht auch die Gesprächsrunde zum Thema „Geheimnisvolle Personalwelt – Wissen, wie Betriebe ticken“ zu werden. Da verraten Experten/-innen, worauf Personalverantwortliche bei der Personalauswahl und -entwicklung achten. Außerdem geben sie Tipps, wie… Weiterlesen …

Studienbeihilfe beantragen!

Studienbeihilfe beantragen!

Mit Beginn des neuen Studienjahres stellt sich für viele Studierende und oft auch deren Eltern die Frage nach der Finanzierung des Studiums. Dabei sollte nicht auf die Möglichkeit eines Stipendienbezugs vergessen werden. Immer wieder gibt es Studierende, die eigentlich Anspruch auf Studienbeihilfe hätten, sich die Förderung allerdings nie abholen – Antrag stellen lohnt sich also!

Zuverdienstgrenze zum Stipendium

Zuverdienstgrenze zum Stipendium

BezieherInnen eines SelbsterhalterInnen-Stipendiums können jährlich 10.000 Euro dazuverdienen, ohne dass das eine Auswirkung auf die Höhe ihres Stipendiums hat. Beim Einkommen im Sinne des Studienförderungsgesetzes handelt es sich um das jährliche Bruttoeinkommen inklusive Sonderzahlungen minus Sozialversicherungsbeiträge, minus Sonderausgaben- und Werbungskosten(pauschale). Für Studierende mit Kind(ern) erhöht sich diese Zuverdienstgrenze in Abhängigkeit vom jeweiligen Kindesalter. Wird die erlaubte Einkommensgrenze überschritten, kommt es zum Abzug des entsprechenden Betrags vom Stipendium und gegebenenfalls zu Rückforderungen. Einkommen, das vor der ersten Zuerkennung eines Selbsterhalter/-innen-Stipendiums erzielt wurde, bleibt zur Gänze unberücksichtigt. Die Berücksichtigung des Einkommens erfolgt bei der Berechnung der Studienbeihilfe zunächst auf Grund der Einschätzung über das erwartete Einkommen. Die Kürzung der jährlichen Studienbeihilfe erfolgt in dem Ausmaß, in dem das Einkommen voraussichtlich die Jahresgrenze überschreitet. Aber was gilt überhaupt als Einkommen im Sinne des Studienförderungsgesetzes? Einkünfte aus Beschäftigung Pensionszahlen, z.B. auch Waisenpension! Auszahlungen aus Vorsorgekassen, Renten (Hinterbliebenen- oder Unfallrenten Karenzgeld, Kinderbetreuungsgeld, Krankengeld, Arbeitslosengeld, Sozialhilfe,… Weiterlesen …

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