Wie sieht ein gutes Pflichtpraktikum aus?

Wie sieht ein gutes Pflichtpraktikum aus?

In vielen Studienrichtungen sind Pflichtpraktika vorgeschrieben. Die Idee dahinter: Durch verpflichtende Praxiszeiten soll das theoretische Wissen in der Berufswirklichkeit angewendet werden. Das Arbeitsrecht kennt den Begriff „Praktikum“ nicht, sondern unterscheidet folgende Formen der Beschäftigung: Arbeitsverhältnis: Hier leistet man Arbeit und erhält im Gegenzug Entgelt nach kollektivvertraglichen Bestimmungen, zusätzlich ist man bei der Sozialversicherung gemeldet. Man steht in einer „persönlichen Abhängigkeit“ zum Dienstgeber. Ausbildungsverhältnis: Lernerfahrung und Ausbildung der Praktikantin/des Praktikanten stehen hier im Vordergrund, nicht das Interesse des Betriebes. Es sollen keine niederen Hilfstätigkeiten verrichtet werden und Praktikantinnen und Praktikanten ersetzen auch keine reguläre Arbeitskraft. Ausbildungsverhältnisse müssen nicht entlohnt werden, manche bekommen ein „Taschengeld“, es besteht lediglich unfallversicherungsschutz. Die Österreichische Hochschülerschaft hat gemeinsam mit der Arbeiterkammer Gütekriterien formuliert, die gute Pflichtpraktika auszeichnen. Wer ein Pflichtpraktikum anstrebt, kann sich an diesen Kriterien orientieren: Ein schriftlicher Praktikumsvertrag soll einen Rahmen abstecken und unter anderem gleich zu Beginn klären, wie lange das Praktikum dauert… Weiterlesen …

Tage der offenen Tür für Studieninteressierte

Tage der offenen Tür für Studieninteressierte

Unter dem Stichwort „Open Days“, „Open House“ oder schlicht „Tag der offenen Tür“ öffnen sich einmal im Jahr die Pforten der Fach- und Hochschulen, um Einblicke in ihre Studiengänge und Studienrichtungen zu gewähren. Wer also reinschnuppern will in ein mögliches Studierendenleben, hat damit ab März die Gelegenheit. Ob konkrete Studienlehrgänge, ein Kennenlernen von Dozentinnen und Dozenten, Vortragsräumen oder Wohnmöglichkeiten am Campus, hier bekommt man ein Gespür dafür, wie sich das Leben als Studierende oder Studierender abspielt. Wer sich noch nicht sicher ist, welches das „richtige“ Studium ist oder ob das anvisierte Studium denn auch wirklich das ist, was man sich darunter vorstellt, sollte die Chance nutzen. Hier einige Termine … Fachhochschule Salzburg: 9. März 2018 Fachhochschule Campus Wien: 9. März 2018 Universität Salzburg: 14. März 2018 Fachhochschule Oberösterreich: 16. März 2018 Fachhochschule Technikum Wien: 16. – 17. März 2018 Universität Wien: 12. – 13. April 2018

Österreich: verschiedene Hochschulen, verschiedene Fristen

Österreich: verschiedene Hochschulen, verschiedene Fristen

Was man wo studiert hängt nicht nur von den persönlichen Wünschen, sondern zunehmend auch von den Gegebenheiten an den jeweiligen Hochschulen ab. Schon bisher gibt es in einigen Fächern Aufnahmeverfahren, mit der geplanten Studienplatzfinanzierung, die eine massive Reduktion der Studienplätze nach sich ziehen wird, wird sich das nochmals verschärfen. Apropos persönliches Wunschstudium: Der Berufsinteressenstest der AK oder die Angebote der Studierendenberatung können helfen im Dschungel der Möglichkeiten einen Weg zum Wunschstudium sowie – falls es sich bei diesem um ein beschränktes Studium handelt – einen Plan B zu finden. Unabhängig ob beschränktes Studium oder nicht, eine Anmeldung zum Studium ist jedenfalls notwendig und dafür gibt es fixe Fristen. Diese sind aber nicht für alle Hochschulen gleich. An der JKU etwa läuft die Frist für die allgemeine Online-Voranmeldung seit 1. Dezember und endet am 30. April. Jene Studienrichtungen die zusätzlich einem Aufnahmeverfahren unterliegen, haben unterschiedlich lange Fristen für die Anmeldung. Ob Medizin, Wirtschaftswissenschaften, Sozialwirtschaft… Weiterlesen …

Fahrtkostenzuschuss

Fahrtkostenzuschuss

„Ich bin in Bildungskarenz, studiere und fahre mit den öffentlichen Verkehrsmitteln über eine Stunde zu meinem Studienort – wieso bekomme ich keinen Fahrtkostenzuschuss?“   Diese oder ähnliche Fragen werden öfters an die AK-Bildungsberatung gestellt. Fahrtkostenzuschüsse ersetzen für StudienbeihilfenbezieherInnen einen Teil der Fahrtkosten, die im Zusammenhang mit dem Studium entstehen. Die Stipendienstelle entscheidet über die so genannte „Auswärtigkeit“ gemäß Studienförderungsgesetzes – automationsunterstützt mittels Datenbank eines öffentlichen Verkehrsinformationssystems. Wenn demzufolge mehr als 1 h Wegzeit zwischen dem Wohnsitz und dem Studienort besteht, gilt man NICHT als auswärtig studierend (Infos zu den Haltestellen und den Studienorten gibt’s übrigens auch im Stipendienrechner der AK). Achtung: Als Studienort gilt bei der Ermittlung der Auswärtigkeit leider nicht der Sitz der Universität oder der FH, sondern in der Regel der Hauptbahnhof des jeweiligen Studienorts. In Linz beispielsweise ergibt sich dadurch eine Differenz von rund einer halben Stunde Wegstrecke zwischen Hauptbahnhof und der am Stadtrand befindlichen J.K. Universität… Weiterlesen …

Studiengebühren für Berufstätige: AK fordert Reparatur

Studiengebühren für Berufstätige: AK fordert Reparatur

In einer aktuellen Presseaussendung fordert die OÖ  Arbeiterkammer Minister Faßmann auf, die Regelung zur Befreiung berufstätiger Studierenden von Studiengebühren zu reparieren: Derzeit sind alle Universitätsstudierenden aus Österreich und der EU innerhalb der Mindeststudienzeit (plus zwei Toleranz-Semester) von der Studiengebühr befreit. Berufstätige Studierende sind auch über diese Zeit hinaus befreit. Aus gutem Grund: Denn durch die Doppelbelastung können sie ihr Studium kaum in dieser Frist beenden. Diese Bestimmung für die berufstätigen Studierenden wurde vom Verfassungsgerichtshof vor mehr als einem Jahr gekippt. Dem Gesetzgeber gab er einen Reparaturauftrag, der bis Ende Juni 2018 zu erfüllen ist. Doch bisher gab es von keinem der in dieser Zeit tätigen Wissenschaftsminister auch nur irgendein Anzeichen, das reparieren zu wollen und eine entsprechende Regierungsvorlage einzubringen. Damit gilt ab Herbst 2018 für 30.000 berufstätige Studierende: Bitte zahlen! AK-Präsident Dr. Johann Kalliauer ist verärgert: „Es kann doch nicht sein, dass auch Minister Faßmann einen Auftrag des Höchstgerichts ignoriert… Weiterlesen …

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