Frauentag: Wie geht’s den Studentinnen?

Frauentag: Wie geht’s den Studentinnen?

8 März ist internationaler Frauentag. Ein guter Zeitpunkt, einen Blick darauf zu werfen, wie es studierenden Frauen geht. Aufschlussreich ist dafür ein Blick in die Studierendensozialerhebung des IHS. Ganz aktuell hat Martin Unger vom IHS für die Arbeiterkammer OÖ ein paar Informationen zusammengestellt, wie es Studentinnen und Studenten aus Oberösterreich geht. Darüber hinaus gibt es eine soeben veröffentlichte umfangreiche Sonderauswertung für weibliche Studierende in Österreich. Demnach liegt der Frauenanteil an Österreichs Hochschulen bei 54 Prozent. Die Wahrscheinlichkeit, im Laufe des Lebens ein Studium aufzunehmen (Hochschulzugangsquote) ist bei Frauen mit 55 Prozent höher als bei Männern (40 Prozent). Studentinnen sind überdies jünger als Studenten, nämlich im Durchschnitt 1,1 Jahre. Neben einem jüngeren Eintrittsalter liegt es auch daran, dass Frauen schneller studieren als Männer. Studentinnen kommen häufiger aus niedriger oder mittlerer Schicht (18 Prozent zu 17 Prozent bzw. 31 Prozent zu 29 Prozent), etwas seltener aus hoher Schicht (17 Prozent zu 19 Prozent) Studierende… Weiterlesen …

Reminder: Antrag auf Erlass/Rückerstattung der Studiengebühr bei JKU stellen!

Reminder: Antrag auf Erlass/Rückerstattung der Studiengebühr bei JKU stellen!

Studierende, die ihre Mindeststudiendauer um mehr als zwei Semester überschreiten, zahlen grundsätzlich Studiengebühr. Doch es gibt auch Ausnahmen: Wenn zum Beispiel aufgrund von Berufstätigkeit im vorangegangenen Kalenderjahr mindestens ein Einkommen in Höhe der Geringfügigkeitsgrenze (2016: 14 x 415,72 Euro monatlich) erzielt wurde. In diesem Fall kann die Studiengebühr erlassen werden. Weitere Erlassgründe und Details dazu finden Sie hier. JKU Studenten/-innen, die einen dieser Gründe erfüllen, konnten bis zum Sommersemester 2016 die vorgeschriebene Studiengebühr vorerst einzahlen und anschließend einen Antrag auf Rückzahlung des Studienbeitrages stellen. Seit dem Wintersemester 2016/2017 ist dies nicht mehr so einfach möglich. Laut Studienbeitragsverordnung ist ein Rückzahlungsantrag nur dann zulässig, wenn die Nachweise für den Erlassgrund des Studienbeitrages nicht fristgerecht belegt werden können. Im Detail sieht das folgendermaßen aus: Die Fristen für die Einreichung eines Antrags auf Erlass der Studiengebühr sind der 31.3. für das Sommersemester und der 31.10. für das Wintersemester. Bis zu diesem Datum muss… Weiterlesen …

AK OÖ fordert: Mehr Durchlässigkeit beim Uni-Zugang und bessere Studienförderung

AK OÖ fordert: Mehr Durchlässigkeit beim Uni-Zugang und bessere Studienförderung

Martin Unger vom IHS hat sich für die Arbeiterkammer Oberösterreich speziell einige Oberösterreichdaten aus der Studierendensozialerhebung 2015 angesehen: Von rund 237.000 Studierenden, die in Österreich die Reifeprüfung erworben haben, kommen  19 Prozent oder rund 45.000 Personen aus Oberösterreich. Studienanfänger/-innen aus Arbeiterfamilien sind in ganz Österreich stark unterrepräsentiert. „Junge Menschen aus benachteiligten Elternhäusern müssen daher massiv gefördert werden, um die Durchlässigkeit sicherzustellen“, sagt AK-Präsident Dr. Johann Kalliauer. Die Hochschulzugangsquote liegt mit 42 Prozent um fünf Prozentpunkte unter dem Österreichschnitt, bei Männern gar nur bei 33 Prozent. Und die Studierenden aus Oberösterreich kommen eher auf Umwegen an die Universität: Sie haben deutlich seltener eine AHS-Matura (48,2 Prozent zu 52,4 Prozent) als im bundesweiten Durchschnitt. Hingegen weisen Oberösterreicher/-innen häufiger alternative Studienberechtigungen auf (Berufsreifeprüfung, Studienberechtigungsprüfung, Berufliche Qualifikation oder Lehre mit Matura). Das spricht klar dafür, die Möglichkeiten eines Studiums über den zweiten Bildungsweg auszubauen. „Die oberösterreichischen Fachhochschulen haben weitreichende Instrumente zur Erhöhung der Durchlässigkeit für… Weiterlesen …

Nicht vergessen – Lohnsteuerausgleich machen!

Nicht vergessen – Lohnsteuerausgleich machen!

Jahr für Jahr lassen Österreichs Arbeitnehmer/-innen viel Geld auf der Straße liegen. Damit dies nicht passiert, empfehlen wir den Lohnsteuerausgleich zu machen. Der Aufwand kann sich lohnen und einiges an Geld zurückbringen. Auch Bildungskosten und Aufwendungen für ein Studium sind steuerlich absetzbar. Lohnsteuerpflichtige Studenten/-innen können folgende Bildungsmaßnahmen bei der Arbeitnehmer/-innenveranlagung unter Werbungskosten geltend machen: Ausbildungskosten Fortbildungskosten oder Umschulungskosten Konkret können die nachfolgenden Kosten, im Zusammenhang mit einem Studium abgeschrieben werden: Studienbeiträge, Kurskosten Aufwendungen für Unterlagen oder Fachliteratur Kosten für Arbeitsmittel (z.B. anteilige Computer-Kosten) Fahrtkosten Diäten Nächtigungskosten Noch Fragen? Das Lohnsteuer-Team der AK steht telefonisch unter (0)50 6906-1603 zu folgenden Zeiten zur Verfügung und gibt individuelle Steuerspartipps und Hilfe beim Ausfüllen Mo, Di, Do, Fr: 8:00 – 12:00 Uhr Zusätzlich im Februar von 7. bis 9. sowie von 14. bis 16., jeweils in der Zeit zwischen 16:00 und 19:00 Uhr unter (0)50 6906-5. Übrigens, der Lohnsteuerausgleich kann auch bequem übers Internet… Weiterlesen …

Was ist neu 2017?

Was ist neu 2017?

  So wie jedes Jahr gibt es auch im Jahr 2017 wieder einige Neuerungen, wie die jährlichen Wertanpassungen, Veränderungen im Studienfördergesetz, die Wiedereinführung des Fachkräftestipendiums, eine Neuregelung des Kinderbetreuungsgeldes, Anpassungen von Pflegegeld und Pensionsversicherung u.v.m.   Einige wichtige Neuerungen sind hier zusammengefasst:  Soziale Werte Geringfügigkeitsgrenze: 425,70 Euro brutto pro Monat, die tägliche Geringfügigkeitsgrenze entfällt mit 1.1.2017 Monatliche Höchstbeitragsgrundlage (bis zu der Sozialversicherung zu zahlen ist): 4.980 Euro brutto pro Monat (166 Euro täglich) Rezeptgebühr: 5,85 Euro Höchstmögliches Arbeitslosenentgelt: 53,36 Euro täglich Selbstversicherung Begünstigte Selbstversicherung in der Krankenversicherung für Studenten/-innen: 56,74 Euro pro Monat Freiwillige Kranken- und Pensionsversicherung bei geringfügiger Beschäftigung: 60,09 Euro pro Monat  Bildungskarenz Weiterbildungsgeld in Höhe des Arbeitslosengeldes, mind. 14,53 Euro täglich  Bildungsteilzeit 0,79 Euro pro reduzierter Normalarbeitsstunde  Studienfördergesetz Bereits seit September 2016 gibt es folgende Änderungen im Studienförderungsgesetz: Erhöhungszuschlag von 30 Euro monatlich ab Vollendung des 27. Lebensjahres Erleichterung der Rückzahlungspflicht bei fehlenden Mindeststudienerfolg Zeiten eines Freiwilligenjahres… Weiterlesen …

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